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Stadt Peine Peiner Rettungsschwimmer machten sich fit für den Wachdienst
Stadt Peine Peiner Rettungsschwimmer machten sich fit für den Wachdienst
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06:01 07.06.2018
Beim Run-Swim-Run mussten die Teilnehmer eine Herz-Lungen-Wiederbelebung üben.
Beim Run-Swim-Run mussten die Teilnehmer eine Herz-Lungen-Wiederbelebung üben. Quelle: Ulrike Hofmann/DLRG
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Eixe

Die Rettungsschwimmer haben mindestens das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber, welches auch einen Erste-Hilfe-Kurs beinhaltet, und sie müssen zudem ihre Rettfähigkeit zu Beginn der Wachsaison nachweisen.

Beim „Run-Swim-Run“ muss innerhalb von acht Minuten eine Strecke von 100 Metern gelaufen, dann 200 Metern geschwommen und nochmals 100 Metern gelaufen werden. Zudem müssen ohne Zeitvorgabe bei der „Kombinierten Übung“ 100 Meter mit ABC-Ausrüstung (Flossen, Tauchmaske und Schnorchel) im Wasser zurückgelegt werden, bevor man auf zwei Meter Tiefe abtaucht und danach eine Person 100 Meter abschleppen und die Herz-Lungen-Wiederbelebung an der Puppe durchführen muss.

Verschiedene Fortbildungen

Einige DLRG-Mitglieder haben sich bereits im April zusätzlich durch verschiedene Fortbildungen mit dem Thema Wasserrettung auseinandergesetzt und damit den Grundstein für weitere Ausbildungsmöglichkeiten gelegt.

Beim dem vom DLRG-Bezirk Hildesheim erstmals angebotene Lehrgang „Basisausbildung Einsatzdienste“ beschäftigten sie sich mit Themen wie Teamfähigkeit, Lageerfassung, Einsatzgebiete und Gefahrenquellen, Knotenkunde sowie außergewöhnliche seelische Belastungen im Einsatz.

Ziel: Bootsführerschein

So möchten nun sechs Rettungsschwimmer der Ortsgruppe Peine den Bootsführerschein erwerben. Dazu benötigen die Retter auch Bootsstunden, die sie auf den Peiner Rettungsbooten „Knax“ und „Eule“ absolvieren werden.

Nachdem Anfang Mai die Wachstation einer gründlichen Reinigung unterzogen wurde, die Parkplatzkennzeichnung in frischer Farbe erstrahlt und mit der Neueröffnung des „Haus am See“ nun auch für das leibliche Wohl der Badegäste gesorgt ist, steht der Sommersaison am Eixer See nun nichts mehr im Weg.

Von Ulrike Hofmann