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Stadt Peine Peiner Lindenquartier: Neue Details zu den Plänen des Investors
Stadt Peine Peiner Lindenquartier: Neue Details zu den Plänen des Investors
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09:31 10.09.2019
So soll das Peiner Lindenquartier später aussehen. Im Vordergrund wird Edeka einziehen, für die übrigen Ansiedlungen gibt es nun auch schon konkrete Pläne. Quelle: Architekturbüro Dipl.-Ing. B. Krischke
Peine

Wer oder was kommt neben Edeka noch ins Lindenquartier?Diese Frage stellen sich seit Monaten viele Peiner. Doch Investor Thomas Hoppe, Geschäftsführer der THI Holding aus Hannover, hat bislang alle Spekulation ins Leere laufen lassen. In dem nun vorliegenden Verkehrsgutachten für das Millionenprojekt werden jetzt jedoch einige Details genannt.

In dem Papier ist von sogenannten Nutzungsvorgaben die Rede – mit konkreten Quadratmeter-Angaben. So soll sich auf exakt 886,29 Quadratmetern Verkaufsfläche eine Drogerie beziehungsweise ein Bioladen ansiedeln. Dazu sind geplant eine Tagespflege (322,16 qm) und eine Apotheke (195,00 qm). Den größten Teil sollen Büros und Praxen einnehmen, hier ist von 1886,15 Quadratmetern Nutzfläche die Rede.

„Intensive Gespräche“

Für die Gastronomie sind 294,80 Quadratmeter reserviert, dazu kommen Wohnungen für 65 Personen. Wie schon bekannt wird der Blumenladen am Kopf der Fußgängerzone mit einer Verkaufsfläche von 106,10 Quadratmetern bleiben, der Neubau des Edeka-Marktes wird 3772,64 Quadratmeter Verkaufsfläche einnehmen.

Trotz der nun vorliegenden Zahlen, Details zu den Lindenquartier-Plänen will Investor Thomas Hoppe immer noch nicht nennen. „Wir führen intensive Gespräche mit Mietern, die diese Flächen mit uns abgestimmt haben“, erklärte er lediglich auf PAZ-Anfrage. Es wird also wirklich über konkrete Flächen gesprochen – das klingt nach der Zielgeraden.

Verkehrsgutachten: „Keine Bedenken“

Dazu passt, dass der städtische Planungsausschuss in seiner Sitzung am Mittwoch, 11. September, ab 17 Uhr im Peiner Rathaus, die öffentliche Auslegung des betreffenden Bebauungsplans empfehlen soll. In den Ausschussunterlagen sind dabei auch diverse Gutachten zu finden – unter anderem eben auch das bereits oben genannte Verkehrsgutachten.

Geplantes Lindenquartier: Hier soll sich ein Gastronom ansiedeln. Quelle: Architekturbüro Dipl.-Ing. B. Krischke

Das fällt übrigens ausgesprochen positiv aus. „Aus verkehrsgutachterlicher Sicht unter Berücksichtigung der zugrunde gelegten Berechnungsannahmen ergeben sich keine Bedenken gegen den geplanten Bau eines Innenstadt-Quartiers mit Einzelhandel am Standort Lindenstraße in Peine“, heißt es dort abschließend.

Die sogenannten Verkehrsknotenpunkte Luisenstraße/Lindenstraße sowie Luisenstraße/Zufahrt Lindenquartier wurden als ausreichend leistungsfähig bewertet. Dabei werden mittlere Wartezeiten in einer Größenordnung von maximal zehn Sekunden pro Fahrzeug und eine „Staulänge“ von sechs Metern prognostiziert.

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