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Stadt Peine So hoch sind die Einnahmen durch Blitzer-Bußgeld
Stadt Peine So hoch sind die Einnahmen durch Blitzer-Bußgeld
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16:58 18.12.2019
Geschwindigkeitskontrollen bringen Einnahmen in Millionenhöhe. Quelle: Archiv
Kreis Peine

Wer zu schnell fährt muss zahlen – und das nicht gerade wenig. Teils liegen die Einnahmen niedersächsischer Städte durch Bußgeld der Geschwindigkeitsüberschreitungen in Millionenhöhe. Die Prognose für Peine liegt derzeit bei Einnahmen von über drei Millionen Euro. Spitzenreiter ist Hannover mit vier Millionen Euro im vergangenen Jahr.

Der Landkreis Peine rechnet 2019 mit Einnahmen von zirka 3,1 Millionen Euro aus der Verkehrsüberwachung. Im Vorjahr waren es noch 4,2 Millionen Euro. „Das liegt vor allem daran, dass wir 2018 aufgrund der Geschwindigkeitsbegrenzung im Baustellenbereich der A 2 im Streckenabschnitt Peine deutlich mehr Verstöße festgestellt haben, was zu höheren Einnahmen geführt hat“, sagt Landkreissprecher Fabian Laaß. Während es 2017 exakt 47 035 Verstöße gab, waren es 2018 sogar 113 482 Verstöße, vor allem von Lastwagen auf der Autobahn 2.

Einnahmen lassen nicht „die Kasse klingeln“

Zum Vergleich: Im Jahr 2017 betrugen die Einnahmen durch Bußgeld etwa 1,8 Millionen Euro. „Diesen Summen stehen natürlich erhebliche Ausgaben für Personal und Sachkosten gegenüber, da wir einiges an Ressourcen für die Verkehrsüberwachung benötigen“, so der Landkreissprecher. Laaß fügt hinzu, dass für das Jahr 2020 geplant sei, die vorhandene Technik zur Verkehrsüberwachung zu erneuern. Über den Bau neuer Blitzer sei aber noch nicht gesprochen worden.

20 Prozent weniger tödliche Unfälle

Die gesellschaftliche Kernaufgabe, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, hat laut Experten nichts an Aktualität und Bedeutung verloren. Wissenschaftlich belegt ist dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat zufolge, dass eine Abnahme der durchschnittlichen Geschwindigkeit von fünf Prozent eine Verringerung der Unfälle mit Verletzten um ungefähr zehn Prozent und eine Verringerung der Unfälle mit Getöteten um 20 Prozent zur Folge hat. Jedem Kraftfahrer sollte deshalb laut Verkehrssicherheitsrat bewusst sein: Es gibt kein Recht auf zu schnelles Fahren, und Geschwindigkeitskontrollen machen Straßen nachweislich sicherer. Verkehrsüberwachung nützt allen Menschen, die sich im Verkehrsraum bewegen und ist deshalb prinzipiell an ausgewiesenen Unfallschwerpunkten und potenziell gefährlichen Orten sinnvoll.

In diesem Jahr seien es voraussichtlich 1,4 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 1,5 Millionen Euro und 2017 1,4 Millionen Euro an Kosten. Der restliche Überschuss werde komplett für die Verkehrserziehung von Kindern und Jugendlichen eingesetzt. „Sowohl die Verkehrskontrollen als auch die Verkehrserziehung dienen der Sicherheit im Straßenverkehr, denn überhöhte Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den Hauptgründen von Verkehrsunfällen“, betont Laaß.

Von Redaktion

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