Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Stadt Peine Peine: Impfung mit Astrazeneca nur noch für Personen ab 61 Jahren
Stadt Peine

Peine: Impfung mit Astrazeneca nur noch für Personen ab 61 Jahren

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:55 31.03.2021
Der Impfstoff Astrazeneca: In Peine erfolgen diese Impfungen nur noch an über 61-Jährige.
Der Impfstoff Astrazeneca: In Peine erfolgen diese Impfungen nur noch an über 61-Jährige. Quelle: dpa
Anzeige
Kreis Peine

Im Peiner Impfzentrum erfolgt eine Verimpfung von Astrazeneca aufgrund der jüngsten Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) nur noch an Menschen ab 61 Jahren. Hierauf wies der Landkreis Peine am Mittwoch hin. Das Land bemühe sich derzeit, die Corona-Impftermine für alle Personen unter 61 Jahren, die bereits einen Impftermin mit Astrazeneca erhalten haben, auf andere Impfstoffe umzubuchen.

„Wer schon einen Impftermin mit Astrazeneca erhalten hat, über die Risiken ausführlich aufgeklärt ist und trotzdem damit geimpft werden möchte, kann im Impfzentrum Peine aber mit Astrazeneca geimpft werden“, erklärt Kreissprecherin Katja Schröder. Neue Termine für eine Astrazeneca-Impfung an unter 61-Jährige würden vom Land aber nicht mehr vergeben. Grundsätzlich soll dieser Personenkreis zukünftig in den Hausarztpraxen geimpft werden.

Abstand zwischen Impfungen wird verlängert

„Wir versuchen, kurzfristig auf diese neue Vorgehensweise zu reagieren. Trotzdem können Probleme beim Impfablauf hier in Peine nicht ausgeschlossen werden“, so Schröder. Zudem habe man entschieden, dass der ursprüngliche Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung für Astrazeneca von neun auf zwölf Wochen verlängert wird. Für Personen, die bereits eine Erstimpfung mit Astrazeneca erhalten haben, will die Stiko bis Ende April Empfehlungen erarbeiten, wie mit den Zweitimpfungen umzugehen ist.

Als Grund für die jüngste Empfehlung weist die Stiko auf Gerinnungsstörungen im Blut hin, die im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung aufgetreten sind und in Einzelfällen einen tödlichen Verlauf nehmen. Beobachtet wurden diese seltenen schweren Nebenwirkungen überwiegend bei Menschen unter 60 Jahren.

Von der Redaktion