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Stadt Peine PHSV: „Wir sind sehr enttäuscht vom Verhalten des Bürgermeisters“
Stadt Peine PHSV: „Wir sind sehr enttäuscht vom Verhalten des Bürgermeisters“
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20:00 11.07.2019
Zankapfel Goltzplatz: Über die Zukunft des Geländes wird weiter gestritten. Teil der aktuellen Debatte ist nun auch der Polizeihundesportverein geworden. Quelle: Antje Ehlers
Peine

Der Zoff um den Peiner Goltzplatz – er geht auch einen Tag nach dem PAZ-Artikel zum Thema weiter. Darin hatte die Rats-Opposition aus CDU, Peiner Bürgergemeinschaft (PB) und FDP/Piraten dem Peiner Bürgermeister Klaus Saemann (SPD) unter anderem vorgeworfen, er habe dem direkt neben dem sogenannten „Golle“ ansässigen Polizeihundesportverein (PHSV) falsche Versprechungen über eine eventuelle Bleibe auf dem Gelände gemacht. Der Verwaltungs-Chef wies diese Anschuldigungen vehement zurück. Die PAZ fragte nun beim PHSV nach, wie dort die Gespräche mit Saemann und die aktuellen Entwicklungen eingeschätzt werden.

Das Vereinsheim des Peiner Hundesportvereins (PHSV) wird abgerissen. Quelle: Tobias Mull

„Wir sind sehr enttäuscht vom Verhalten des Bürgermeisters“, bringt PHSV-Vorsitzende Silke Schöner die Stimmung im Verein auf den Punkt. Am 16. Mai habe man mit dem Verwaltungs-Chef gesprochen – „ein sehr gutes Gespräch“, wie Schöner betont. „Zumindest dachte ich das damals.“

„Sehr gefreut über Vorschlag“

Saemann habe die Idee geäußert, dass auf dem Goltzplatz ein neues Sporthaus entstehen solle, darin könnte sich dann der PHSV einmieten. Denn das alte Vereinsheim direkt neben dem „Golle“ muss der Verein abreißen – so will es eine Verfügung der Stadt (PAZ berichtete mehrfach). „Über diesen Vorschlag haben wir uns natürlich sehr gefreut“, sagt Schöner.

Pikantes Detail: Bereits am 5. März hatte die PAZ exklusiv berichtet, dass sich die „Nensel Tennis-Academy“ am anderen Ende des Goltzplatzes eventuell erweitern möchte. In diesem Zusammenhang hatte die rot-grüne Ratsmehrheit am selben Tag erklärt, die Fläche des Goltzplatzes renaturieren zu wollen - und so wurde Ende Juni dann auch vom Rat entschieden.

„Erstaunt und enttäuscht“

Die einst sogar in einer Vorlage der Stadtverwaltung aufgetauchten Pläne eines neuen Sporthauses schienen damit schon im März keine politische Mehrheit mehr zu haben – trotzdem präsentierte der Bürgermeister rund zwei Monate später dem PHSV eben diese Idee einer möglichen neue Bleibe nach dem Abriss des Vereinsheims. „Wir haben natürlich auf die Worte des Bürgermeisters vertraut – zumal er uns dann auch zu verstehen gegeben hat, dass er sich für diese Idee auch in den politischen Gremien einsetzen wolle“, so Schöner. „Nun sind wir erstaunt und enttäuscht, dass von diesen Vorschlägen keine Rede mehr ist.“

Die PAZ fragte im Rathaus nach, ob dort die Enttäuschung des Vereins nachvollzogen werden kann. Aktuell wollte man sich zum Sachverhalt nicht äußern, für Freitag wird eine ausführliche Stellungnahme angekündigt.

Von Tobias Mull

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