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Stadt Peine Härke-Fass passt plötzlich nicht mehr in den Kühlschrank
Stadt Peine Härke-Fass passt plötzlich nicht mehr in den Kühlschrank
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00:23 23.06.2019
Fanden eine Lösung: (v.l.) Ulrich Meiser, Sprecher des Einbecker Brauhauses, PAZ-Leser Lars Meier und Braumeister Martin Härke. Quelle: Kathrin Bolte
Peine

Für Fans des Härke-Biers ist es seltsam genug, dass das Peiner Erzeugnis inzwischen in Fässern mit der Aufschrift „Einbecker“ abgefüllt wird. Der Oberger Lars Meier hat damit aber zusätzlich ein ganz reales Problem: Die 30-Liter-Fässer Härke samt Verschluss passten plötzlich nicht mehr in seinen Kühlschrank im Partykeller. Warmes Bier zu trinken ist für Meier aber nicht nur an heißen Sommertagen undenkbar. Also hat er sich an die PAZ gewendet und sein Dilemma als Härke-Fan geschildert.

Härke-Fässer passten problemlos

PAZ-Leser Lars Meier und sein Kühlproblem: Die 30-Liter-Einbecker-Fässer mit Härke-Bier passten nach dem Anstechen nicht mehr in seinen Partykeller-Kühlschrank. Quelle: privat

Ist Härke drin, wenn Einbecker draufsteht?

In Reih und Glied lagern die neuen Edelstahlfässer der Einbecker-Gruppe. Quelle: Einbecker Gruppe

Moderne Fässer sind leichter und sicherer

Für den Größenunterschied der alten und neuen Fässer hat Meiser auch eine Erklärung mitgebracht. „Die Härke-Fässer wurden damals im Euro-Maß gekauft , die jetzigen Fässer entsprechen der DIN-Größe.“ Dies sei ein wenig höher, dafür nicht so bauchig. „Beim Einkauf der Fässer haben wir ehrlich gesagt überhaupt nicht an Privatkunden gedacht“, gibt der Einbecker-Sprecher zu. Eher habe man an die neuen Fässer den Anspruch gestellt, dass sie umweltfreundlicher sind und ein geringeres Eigengewicht haben, was sich in der Logistik positiv bemerkbar mache. „Zudem passen die DIN-Fässer besser auf die Euro-Paletten, was auch in Sachen Sicherheit ein Pluspunkt ist.“ Auch sind die neuen Fässer mit einem modernen Transponder ausgestattet, mit dem jedes Fass, dass die Brauerei verlässt, erfasst werden kann. „So können Umlaufzeiten kontrolliert werden, was wiederum für die erforderlichen Wartungen der Fässer von Bedeutung ist.“.

Lars Meiers Bier ist wieder kühl

Für Lars Meier hatten die beiden Bier-Experten neben all den Informationen auch eine handfeste Lösung parat: ein Keg-Verschluss, der seitlich am Fass angebracht wird. Den durfte Meier mit nach Hause nehmen und ausprobieren. Und Martin Härke sagt: „Wer ähnliche Probleme mit den neuen 30-Liter-Fässern hat, kann sich gerne an uns wenden.“ Bei Lars Meier jedenfalls ist das Härke-Bier jetzt wieder schön kühl: „Das 30-Liter-Fass passt mit dem neuen Keg-Verschluss problemlos in den Kühlschrank.“

Das Keg-System

Das Keg-System wurde in den 1960er-Jahren in Großbritannien erfunden und hat sich schnell in der Getränkebranche etabliert. Keg bedeutet aus dem Englischen übersetzt „Fass“ und wird hierzulande als Bezeichnung für das System aus Edelstahlbehälter mit Ventil und passendem Zapfkopf verwendet. Die Mehrwegfässer werden zur keimfreien Lagerung von Getränken verwendet, werden maschinell gereinigt und automatisch befüllt.

Bei der DIN-Keg sind die Fässer bei gleichem Fassungsvermögen höher und schmaler als die Euro-Fässer.

Bei 50 und 30 Liter Fässern beträgt der Durchmesser bei DIN-Keg 381 Millimeter, beim Euro-Keg sind es 408 Millimeter.

Von Kathrin Bolte

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