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Stadt Peine PAZ-Glosse: Wenn man sich die Tankstelle aus dem ARD-Tatort wünscht
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PAZ-Glosse: Wenn man sich die Tankstelle aus dem ARD-Tatort wünscht

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22:08 31.10.2021
Der „Tatort“-Vorspann flimmert sonntags auch bei PAZ-Redakteur Christian Meyer über den Bildschirm. Was er gar nicht mag, wenn die Krimis zu unrealistisch sind.
Der „Tatort“-Vorspann flimmert sonntags auch bei PAZ-Redakteur Christian Meyer über den Bildschirm. Was er gar nicht mag, wenn die Krimis zu unrealistisch sind. Quelle: Juergen Blume/epd
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Ohne Krimi geht der Christian sonntags nie ins Bett, nie ins Bett... Die Fernseh-Kultreihen „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ sind für uns zum Ausklang des Wochenendes liebgewonnenes Programm, über das sich auch perfekt mit Freunden und Familie fachsimpeln lässt. Wenn es allerdings zu unrealistisch wird, dann kann ich mich darüber schon einmal so ärgern wie über einen fiesen Netzball gegen mich beim Tischtennis.

In Filmen gibt es die haarsträubendsten Fehler

Es gibt ja tatsächlich sogar die haarsträubendsten Fehler in Filmen. In der Romanze „Vom Winde verweht“ hatte eine Öllampe zum Beispiel mal ein elektrisches Kabel, im Historien-Drama „Braveheart“ tauchte auf dem Schlachtfeld versehentlich mal ein Auto im Hintergrund auf. Spannend, raffiniert: Der Start des jüngsten „Tatorts“ mit Heike Makatsch als Kommissarin, einem Tankstellen-Überfall und einer blinden Zeugin im Mittelpunkt hatte mir richtig gut gefallen. Aber dann das!

Weltfremder, hanebüchener, verrückter, realitätsferner, versponnener und abwegiger geht es ja wohl nicht: Da ist doch allen Ernstes plötzlich im Fernsehbild die Preistafel einer Tankstelle zu sehen, auf der Super-Benzin für 1,20 Euro angeboten wird...

Von Christian Meyer