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Stadt Peine Olympia-Pech: Synchron in Quarantäne
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Olympia-Pech: Synchron in Quarantäne

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09:00 07.08.2021
Synchronschwimmerinnen sind meistens zum größten Teil unter Wasser, können sich aber dennoch anstecken.
Synchronschwimmerinnen sind meistens zum größten Teil unter Wasser, können sich aber dennoch anstecken. Quelle: dpa/Dmitri Lovetsky
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Tokio

Synchronschwimmerinnen tauchen stets auf, wenn Olympische Spiele sind. In der Zwischenzeit sieht und hört man nichts von ihnen. Weil sie sich zum größten Teil unter Wasser befinden, dachte ich, Corona könne ihnen nichts anhaben. Pustekuchen: Das griechische Wasserballett-Olympiateam ist in Quarantäne – alle synchron. Wie bitter! Jahrelanges Training für einen einzigen Wettkampf – und dann fällt der für die Schwimmerinnen ins Wasser!

Große Olympia-Unglücksraben gab es aber auch schon früher: Diskuswerfer Robert Harting wollte im Bett liegend mit dem Fuß das Licht ausmachen – Hexenschuss, Quali vergeigt. Andreas Toba turnte mit einem Kreuzbandriss weiter und sicherte der Mannschaft so den Finaleinzug – konnte da aber nicht mehr antreten. Der französische Kunstturner Samir Ait Said brach sich den Unterschenkel, und als er endlich weggebracht wurde, krachte die Trage in sich zusammen. Und – vielleicht liegt‘s am Wort synchron: Eine brasilianische Synchronspringerin warf 2016 in der Nacht vor dem Finale für ein Schäferstündchen mit ihrer jüngsten Eroberung ihre Mitbewohnerin aus dem Zimmer. Deshalb wurde sie selbst rausgeworfen – aus dem Team.

Von Matthias Press