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Stadt Peine ÖPNV: Kramer setzt auf einheitlichen Tarif
Stadt Peine ÖPNV: Kramer setzt auf einheitlichen Tarif
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19:37 24.06.2019
Der Busbahnhof in Peine.
Der Busbahnhof in Peine. Quelle: Tobias Mull
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Kreis Peine

Eine umfangreiche Tagesordnung hat die Kreistagssitzung am kommenden Mittwoch, 26. Juni, ab 17.30 Uhr in der Aula des Ratsgymnasiums. Unter anderem soll über eine Stellungnahme des Landkreises Peine zum Nahverkehrsplan 2020 des Regionalverbandes Großraum Braunschweig gesprochen werden. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Kramer unterstreicht dabei vorab zwei langfristige Ziele in Sachen öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV).

Alle fünf Jahre wird ein solcher Plan aufgestellt, der die Entwicklung und die Ziele des ÖPNV in der Region beschreiben soll. Dazu zählt unter anderem die Ausgestaltung des Angebots an Verkehrsleistungen (etwa Bedienungszeiträume, Fahrtenhäufigkeit) oder auch die angewendeten Tarife und die bereitzustellende Infrastruktur (Fahrzeuge, barrierefreie Zugangsstellen). In den Planungen ist eine Beteiligung von Verbandsgliedern, Kommunen, Verkehrsunternehmen und Verbänden vorgesehen.

Zentrale Buchung

In seiner Stellungnahme hat er Landkreis Peine nun einige Schwerpunkte genannt – so etwa die Herstellung von Anschlusssicherung zwischen den Buslinien und der Optimierung der Übergänge zum Schienenpersonennahverkehr, flexible Angebote in der sogenannten Schwachverkehrzeit (SVZ) mit zentraler Buchung oder auch die Tarifintegration in die benachbarten Tarifverbünde in Hannover beziehungsweise Hildesheim durch verbundübergreifende Fahrausweise.

CDU-Chef Kramer lobt „die gute Recherche, die zusammenfassende Beschreibung für unseren Landkreis und die durchweg sinnvollen Vorschläge, Verbesserungen und Wünsche“ und unterstreicht zwei langfristige Ziele.

„Erhebliche Kosten“

„Bedeutsam wäre eine noch bessere Verbindung nach Hannover über Vechelde-Peine wie auch über Gifhorn-Dollbergen, mit einem möglichen einheitlichen Tarif, als Illusion ein Tarifgebiet Hannover-Braunschweig oder noch besser Süd-Ost-Niedersachsen. Doch hier geht es um viel Geld, denn weder die Region Hannover noch der RGB wollen die erheblichen Kosten tragen“, so Kramer. Ein zweites Ziel sei ein kostenloser Schüler-, Studenten- und Azubi-Verkehr.

Von Tobias Mull