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Stadt Peine Neues Mobilitätsmanagement soll ÖPNV-Angebote näherbringen
Stadt Peine Neues Mobilitätsmanagement soll ÖPNV-Angebote näherbringen
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12:50 07.09.2018
Insbesondere jüngere Menschen sollen stärker auf die ÖPNV-Angebote aufmerksam gemacht werden. Quelle: Archiv
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Peine

Kramer: „Seit 2017 bekommt der Regionalverband Braunschweig vom Land Niedersachsen erhebliche zusätzliche Finanzmittel für den ÖPNV. Auch der Landkreis Peine beteiligt sich an dieser Finanzierungsregelung, um die überörtlichen Regio-Buslinien zu sichern und das lokale Busangebot weiter auszubauen.“

Waren diese Vereinbarungen bisher alle zwei Jahre zu erneuern, hat der Ausschuss für Regionalverkehr jetzt eine unbefristete Laufzeit beschlossen. „Damit werde der Verbundtarif im Großraum Braunschweig langfristig gesichert“, so Kramer.

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Um auch die ÖPNV-Angebote des Regionalverbandes Bürgern, Verwaltungen und Betrieben noch näher zu bringen, soll ein Mobilitätsmanagement aufgebaut werden. Bürgernah sollen in Vereinen, Rathäusern, zu Veranstaltungen oder auch auf Wochenmärkten persönlich in Direktberatung Informationen zum Bus- und Bahnangebot geboten werden.

„Digital sollen über Mobilitätsportale besonders jüngere Menschen mit den ÖPNV-Angeboten erreicht werden. Unternehmen sollen die Vorteile des Nahverkehrs deutlich gemacht werden, um für eine verstärkte Nutzung des Jobtickets für Mitarbeiter zu werben. Ich sehe das als eine zusätzliche Marketingaktion zur Erhöhung der Kundenfrequenz unseres Verkehrsangebots“, so Kramer.

Der Regionalverband will sich zudem um die Zertifizierung als fahrradfreundliche Kommune bewerben. Damit stünden Fördermittel für den Radwegebau oder Verkehrssicherheitstrainings in Aussicht, von denen auch der Landkreis Peine profitieren könnte, betont Kramer.

Zahlreiche Anfragen zu den Themen Schüler-, Azubi und Sozialticket wurden ebenfalls behandelt. Angebotsverbesserungen auf der stark nachgefragten Bahnstrecke Hannover-Gifhorn-Wolfsburg wurden gefordert, von denen auch Pendler im Nordkreis Peines einen Vorteil hätten. „Bei Überlastung des Bahnhofs Hannover sollten Verstärkerzüge wenigstens bis Lehrte fahren“, sagt Kramer.

Von Anna Gröhl

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