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Stadt Peine Neuer Heimatkalender zeigt Geschichte von Dungelbeck
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17:56 11.10.2019
Die "Dreihäuser" zwischen Dungelbeck und Peine. Quelle: Heimatverein Dungelbeck
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Peine/Dungelbeck

Der Heimatverein Dungelbeck hat einen Kalender für das kommenden Jahr erstellt. Neben Bildern aus dem Fundus von Ilse Horstmann gibt es Wissenswertes zu historischen Sehenswürdigkeiten, alten Gebäuden, beliebten Schauplätzen von Veranstaltungen, Vereinen und Bewohnern der Ortschaft. Der Kalender ist ab sofort erhältlich.

Eine Ortschaft im Wandel der Zeit: In dem neuen Kalender ist Dungelbeck zu sehen, wie man es früher kannte. Gebäude, die heute fehlen, werden mit Bild und Text gewürdigt und Siedlungen, die heute bestehen, werden wieder zu schneebedeckten Feldern.

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Zu sehen ist unter anderem auch eine Kastanie, die heute nicht mehr steht. Früher bot sie mit ihrem Schwanenflügel-Ausschnitt einen schönen Ausblick. Sie stand am Hof von Hermann Matthies am Neuen Weg. Durch den Ausschnitt lief die Stromleitung zum nächsten Stromkasten.

Die Kastanie mit Schwanenflügel-Ausschnitt in Dungelbeck. Quelle: Heimatverein Dungelbeck

Der Kalender des Heimatvereins schafft aber noch mehr: er verrät Wissenswertes über bekannte Bauten, die eine interessante Geschichte haben. So auch die „Dreihäuser“ zwischen Peine und Dungelbeck an der Bundesstraße 65. Sie wurden um 1900 gebaut, als das Peiner Walzwerk neue Arbeitskräfte suchte.

Wegen der guten Verdienstmöglichkeiten suchten Arbeiter aus Pommern, West- und Ostpreußen in Dungelbeck Wohnraum, die verantwortlichen Gemeindevorsteher, Kirchen- und Schulvorstände wehrten sich jedoch zunächst gegen den Zuzug. Weil keine Baugenehmigungen innerhalb der Ortschaft erteilt wurden, wichen die neuen Arbeitskräfte in die Feldmark aus.

Der Kalender ist ab sofort erhältlich und zu erwerben bei der Fleischerei Finke und Osterloh, dem Hofladen Henning Peyers und bei Walter Kühne, telefonisch erreichbar unter (05 171) 82 197, per E-Mail an walter.kuehne@htp-tel.de oder An der Neuen Forst 34 in Dungelbeck. Der Kalender kostet 7,50 Euro.

Von Mara-Ann Meeuw

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