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Stadt Peine Nach Großbrand: So geht es bei Klawiter weiter
Stadt Peine Nach Großbrand: So geht es bei Klawiter weiter
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00:21 07.06.2019
Bernd Klawiter vor einem der zwei voll gefüllten Container mit Brandschutt. Quelle: Kathrin Bolte
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Peine

Während der Haupteingang des Geschäfts noch geschlossen ist, und deutliche Spuren des Großbrandes in der Tiefgarage zu sehen sind, wird im hinteren Bereich aufgeräumt. „Wir machen in jedem Fall weiter und werden wieder eröffnen“, sagte Inhaber Bernd Klawiter. Wann das allerdings sein wird, konnte der Geschäftsmann nicht mit Bestimmtheit sagen. Auch die Ursache ist immer noch unklar. Letzter Stand der Ermittlungen: eine Brandstiftung ist wahrscheinlich.

Am 3. April wurde das Geschäft am Marktplatz durch die starke Rauchentwicklung des Brandherds in der Tiefgarage stark in Mitleidenschaft gezogen (PAZ berichtete). Schon kurz nach dem Feuer gab Klawiter an, dass man so schnell wie möglich wieder eröffnen wolle. Die PAZ hat ihn jetzt besucht und nach dem Stand der Dinge gefragt. Was beim Betreten des Geschäfts sofort auffällt: hier riecht es immer noch sehr unangenehm nach Feuer und kaltem Rauch. Der Fliesenfußboden ist mit einer dicken Rußschicht überzogen. Es ist dunkel. Gespenstisch. In der Tiefgarage sieht es nicht besser aus. Es ist staubig, der intensive Brandgeruch steigt in die Nase. Die verschmorten Kabel an der Decke und der Bereich, in dem das Feuer ausbrach, lassen nur erahnen, welche Feuerhölle hier geherrscht haben muss.

So sieht es nach dem Brand bei Klawiter aus

„Solange die Ermittlungen nicht abgeschlossen sind und die Versicherung keine Gutachter geschickt hat, können wir mit den Aufräumarbeiten nur in geringem Maß beginnen. Inzwischen wurde in der Tiefgarage teilweise aufgeräumt. Dennoch herrscht hier immer noch großes Chaos,“ erklärt Klawiter. Im Ladengeschäft wurden Teppichböden entsorgt. Der Brandgeruch sei unerträglich gewesen. Dennoch sei Klawiter froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist und dass er auch den Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten kann. „Sämtliche Aufträge werden von uns abgearbeitet.“ Personal musste er auch nicht entlassen. „Ich habe hier ein tolles Team, das in den letzten Wochen wunderbare Arbeit geleistet hat. Wir mussten eine komplette Inventur machen – in den übel riechenden Räumen. Unsere Computer wurden in Mitleidenschaft gezogen, sodass wir alle Daten erst wieder herstellen lassen mussten. Es ging schleppend los, aber wir sind guter Dinge“, erläutert er die Situation.

Fest steht, dass es weitergehen soll. „Ich denke, in zwei bis drei Wochen ist die unbrauchbare Ware und die Inneneinrichtung raus. Dann können wir kernsanieren. Der Boden und die Decken müssen erneuert werden. Eine neue Ladeneinrichtung muss her und natürlich Ware. Ich rechne aber realistisch mit einer Neueröffnung erst in einigen Monaten.“ Parallel zu den Aufräumarbeiten und dem täglichen Geschäftsbetrieb ist Klawiter auf der Suche nach einem neuen Geschäftspartner. „Wir hatten das Shop-in-Shop-System und würden das auch zukünftig gerne wieder anbieten. Wer also Lust hat, die Geschäftsfläche bei uns mit zu nutzen, kann sich bei uns melden.“

Von Kathrin Bolte

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