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Stadt Peine Großer Jubel für Moskauer Kathedralchor
Stadt Peine Großer Jubel für Moskauer Kathedralchor
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18:00 12.12.2019
Der Kathedralchor hat den Peiner Zuhörern die russische Weihnacht näher gebracht. Quelle: Grit Storz
Peine

Welch musikalischer Hochgenuss! Das begeisterte Publikum in den fast ausverkauften Peiner Festsälen hat nach dem fantastischen Konzert des Moskauer Kathedralchores unter Leitung von Nikolay Azarov nur lobende Superlative gefunden.

Bester Chor Russlands

Der Chor, der als der beste Russlands gilt, verzauberte jeden im andächtig lauschenden Publikum. Russische Sakralmusik, weihnachtliche Lieder, leicht experimentelle Chormusik und zum Schluss das Medley internationaler Weihnachtslieder verwandelten die Festsäle in eine Konzerthalle. Wer die Augen schloss, konnte sich gerade im ersten Teil des zweistündigen Konzertes durchaus in einer üppig geschmückten russischen Kirche wähnen, wo von der Empore die Chorstimmen perlten.

Die Sänger, alles Mitglieder und Studenten der Moskauer Chorkunst-Akademie, touren gerade durch Deutschland. Große Kirchen und Konzertsäle besucht der exzellent ausgebildete Chor dabei genauso, wie kleine Bühnen. Das Peiner Publikum schätzte sich sehr glücklich, dass dem Kulturring diese Verpflichtung gelungen war und genoss jede Konzertminute.

Brillante Stimmen und Crescendi

Die berühmte „russische Seele“ brachten die Künstler dabei ebenso zum Strahlen wie sie auch offensichtlich die Zuhörer mit ihrer Musik immer wieder ganz tief im Inneren berührten. Die Stimmgewalt dieses besonderen Chores und das brillante Zusammenspiel der einzelnen Stimmen schenkte dem Publikum ein wahrhaft wunderbares Klangerlebnis. Schienen manche Töne im Raum noch lange ganz leise zu schweben, schwoll im nächsten Augenblick der Gesang zu einem furiosen Crescendo an. Die so entstehenden Klangteppiche ließen die Luft im Saal regelrecht vibrieren.

Ein voll besetzter Festsaal: Zahlreiche Zuhörer lauschten dem russischen Chor. Quelle: Grit Storz (gs)

Bei den tiefen Bässen, die als die tiefsten Chorbässe der Welt gelten, wurde bei so manchem Zuhörer ein wohliges Schauern erzeugt. Das vielstimmig und grandios gesungene „Tiritirili“, bei dem hingehauchte Sequenzen mit Sprechgesang, Sing-Duellen untereinander und mehrstimmigen Chorgesang zu einem faszinierenden Ganzen verschmolz, brachte jede Stimmlage ganz besonders zur Geltung ohne eine störend hervorzuheben. Die Besonderheit des Chores beruht auf den perfekt zueinander passenden Stimmen und dem grandiosen Zusammenspiel.

Singendes Publikum und langer Applaus

Die Qualität der einzelnen Sänger, überraschend platzierten Soli und natürlich die wunderbareren, durch den Chor unterstützten Beiträge einzelner Solisten machten das Konzert zu etwas ganz Besonderem. Im zweiten Teil standen dann russische Weihnachts-Weisen im Mittelpunkt, auch wieder mit überraschenden Sing-Effekten gespickt.

Den krönenden Abschluss bildete nicht nur das großartig gesungene Medley internationaler Weihnachtslieder mit dem wunderschön interpretierten „Stille Nacht“. Auch der spontan entstandene Publikumschor, der gemeinsam mit den russischen Künstlern „Oh du Fröhliche“ sang, stimmte viele im Publikum direkt auf die kommenden Festtage ein. Lang anhaltender jubelnder Applaus des geschlossen aufgestandenen Publikums begleitete die Künstler schließlich von der Bühne. Mehr Feststimmung geht nicht – Bravo!

Von Grit Storz

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