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Stadt Peine Ministerpräsident Weil besuchte die Fuhsestadt
Stadt Peine Ministerpräsident Weil besuchte die Fuhsestadt
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10:00 12.10.2017
Verteilten Rosen in Peine: Ministerpräsident Stephan Weil (Mitte), der Peiner SPD-Landtagskandidat Matthias Möhle (rechts) und der Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil. Quelle: Nicole Laskowski
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Peine

 „Die Peiner glauben wohl mittlerweile, dass ich schon mit roten Rosen in der Hand aufwache“, scherzte der gut gelaunte Landesvater mit Blick auf seine vorherigen Besuche. Die Passanten und auch die Geschäftsleute in den Läden entlang der Fußgängerzone freuten sich über den blumigen Gruß. „Es gab nur freundliche und positive Reaktionen. Einen Korb habe ich nirgends bekommen. Das ist Wahlkampf, wie er mir Spaß macht“, bekräftigte Weil.

Bereits bei seinem Weg durch die Stadt kam er mit vielen Menschen ins Gespräch. Zeit für umfangreichere Fragen blieb im Anschluss vor dem Café Mitte. Dort nahm er zunächst Stellung zu Themen wie bessere Bezahlung für Pflegekräfte, Wohnungsknappheit und Abschaffung der Kita-Gebühren.

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„Wir haben den Haushalt saniert, jetzt können wir dieses dicke Brett bohren. Wir wollen die Kita-Gebühren abschaffen. Das ist eine echte Entlastung für Familien“, sagte Weil und sicherte auf die Frage nach der Finanzierung zu, dass das Land sich einbringen werde.

Weitere Fragen drehten sich um die innere Sicherheit und um die Dieselaffäre. Aber auch das Thema Sport wurde angeschnitten. Kreissportbundsvorsitzender Wilhelm Laaf forderte Weil auf, sich für das Sportförderungsgesetz einzusetzen und sprach zugleich die Einladung aus, nächstes Jahr in Peine das Sportabzeichen abzulegen.

Nachdem alle Fragen diskutiert waren, ergriff der Peiner SPD-Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil das Wort und warb sowohl für Weil als auch für Matthias Möhle, SPD-Landtagskandidat im Wahlkreis Peine.

Dieser dankte Weil und Heil für die tolle Unterstützung. „Wir bilden gemeinsam eine gute Klammer von Peine über Hannover nach Berlin. Ich bin sehr zuversichtlich – und meine Stimmung ist bestens. Allerdings bin ich auch froh, wenn Sonntag ist, weil der Wahlkampf durch die direkt aufeinander folgenden Bundestags- und Landtagswahlen doch sehr lang und anstrengend war“, sagte Möhle.

Von Nicole Laskowski

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