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Stadt Peine 41 barrierefreie Wohnungen entstehen
Stadt Peine 41 barrierefreie Wohnungen entstehen
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00:20 14.06.2019
Sükrü Tüzün und Gabi Hartge (links, beide Firma Gabi Hartge Immobilien) und Ashgar Jalanesh sowie Ihsan Tüzün (beide Bauteam Management). Quelle: Antje Ehlers
Peine

Bezahlbarer Wohnraum wird in Peine dringend benötigt – da kommt es gut gelegen, dass das erste von mehreren Bauprojekten rund um den Friedrich-Ebert-Platz mittlerweile deutlich sichtbar Gestalt annimmt. 41 Wohnungen entstehen dort zurzeit –und alle sind nicht nur alters- und behindertengerecht geplant, sondern erfüllen auch energetisch die neuen Standards.

41 Wohnungen entstehen

Ursprünglich waren 30 Wohnungen geplant – jetzt werden an der Ilseder Straße im Übergang zum Friedrich-Ebert-Platz – gegenüber den Peiner Festsälen – 41 Wohnungen mit einer Größe zwischen 49 und 120 Quadratmetern gebaut. Im Frühjahr kommenden Jahres sollen sie bezugsfertig sein. Architekt und Projektleiter der Hannoveraner Firma Bauteam Management GmbH Planen und Bauen, Asghar Jalanesh, freut sich, dass nach den notwendigen Abrissarbeiten nun wieder aufgebaut wird.

41 Wohneinheiten in 3 Mehrfamilienhäusern entstehen an der Ilseder Straße gegenüber den Festsälen am Friedrich-Ebert-Platz.

Anfang des Jahres 2017 war mit dem Abriss einiger Häuser gegenüber der Peiner Festsäle begonnen worden, jedoch hatte die Stadt einige Bedingungen gestellt.

Neueste Standards werden erfüllt

„Auf Wunsch der Stadt sollte das Gebäude mit der Hausnummer 4 stehen bleiben und altersgerecht, also barrierefrei geplant werden. Die notwendige Kernsanierung ist nun abgeschlossen, die Wohnungen wurden erstellt, und wir arbeiten am Innenausbau“, berichtet Jalanesh, der täglich vor Ort die Arbeiten begleitet. Seine Firma hat jahrelange Erfahrung mit der Schließung von baulichen Lücken.

Investor stellt Pläne vor: So soll die Bebauung an der Theodor-Heuss-Straße in Peine aussehen. Gegenüber der neuen Häuserzeilen ist unter anderem das Gebäude der Anwohnerin Reinhild Decker zu sehen. Die Mälzerei-Silos sind mittlerweile beinahe komplett abgerissen. Quelle: Christine Meynberg

Auch der sich an das Haus Nummer vier anschließende Neubau und die beiden weiteren Mehrparteienhäuser nehmen allmählich Gestalt an, so dass noch in diesem Monat Richtfest gefeiert werden kann.

Energetische und ökologische Standards werden erfüllt

„Mit dem Projekt erfüllen wir die neuen energetischen und ökologischen Standards“, schildert der Architekt. So gebe es beispielsweise Flachdächer auf den drei Gebäuden, die begrünt werden, ebenso wie die Fläche zwischen den Häusern. Und für die Energieversorgung nutze man den örtlichen Versorger, führt Jalanesh weiter aus. Auch die Standards in den Wohnungen seien sehr hoch angesetzt, zu bezahlbaren Mieten, verspricht der Projektplaner. Dazu hätte jede Wohnung einen Balkon sowie im Erdgeschoss eine Terrasse und sei zudem mit den nötigen Anschlüssen für digitales Arbeiten ausgestattet. Eine Tiefgarage verbinde die drei Mehrfamilienhäuser, die durch Grünflächen voneinander getrennt sind und laut Aussage des Architekten „genügend Platz für Begegnungen“ bieten.

Weiterer Wohnraum entsteht am Friedrich-Ebert-Platz

Mit dem Bauprojekt an der Ilseder Straße sind erste Zeichen sichtbar, was die Neubebauung rund um den Friedrich-Ebert-Platz betrifft. Weiterer Wohnraum soll demnächst auch geschaffen werden auf dem ehemaligen Gelände der Mälzerei Langkopf an der Braunschweiger Straße. Dort soll laut den Plänen des Hamburger Investors Kervita ein Mix an stationärer Altenpflege, Tagespflege, „Service Wohnen“ und Wohnungen mit einer Größe von anderthalb bis vier Zimmern für Einzelmieter, Paare und Familien entstehen. Ebenso soll eine Kindertagesstätte entstehen sowie Arztpraxen und eine Apotheke (die PAZ berichtete). Melanie Penning von Kervita erklärte, dass zum aktuellen Zeitpunkt noch letzte Planungen und städtebauliche Abstimmungen erfolgen.

Auch auf dem ehemaligen Standort der Mälzerei Heine an der Theodor-Heuss-Straße soll neuer Wohnraum entstehen, allerdings sind dort die nötigen Abrissarbeiten der Silos noch nicht abgeschlossen. Hier gab es immer wieder Verzögerungen. An dieser Stelle plant der Investor zwei mehrgeschossige Häuserzeilen sowie fünf Stadtvillen, die zum ehemaligen Friedhof ausgerichtet sind. Insgesamt 120 Wohnungen könnten dort entstehen. Rund 30 Millionen Euro sollen in dieses Projekt investiert werden. Und die Pläne eines weiteren Investors, im Bereich zwischen Theodor-Heuss-Straße und Fuhsering 13 weitere Stadtvillen zu errichten, werden zurzeit überarbeitet.

Von Antje Ehlers

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