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Stadt Peine Meisterdetektiv in den Peiner Festsälen
Stadt Peine Meisterdetektiv in den Peiner Festsälen
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14:29 20.12.2018
Schon die dritte Tote: Hercule Poirot (Matti Wien) verhört Onkel Andrew (Wolfram von Stauffenberg) - misstrauisch beäugt von Mr. Ferguson (Kaj-Peter Gläser), Dr. Bessmer (Karl-Heinz Barthelmeus) und Simon (Alejandro Ramon Alonso).
Schon die dritte Tote: Hercule Poirot (Matti Wien) verhört Onkel Andrew (Wolfram von Stauffenberg) - misstrauisch beäugt von Mr. Ferguson (Kaj-Peter Gläser), Dr. Bessmer (Karl-Heinz Barthelmeus) und Simon (Alejandro Ramon Alonso). Quelle: grit storz
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Mord und Totschlag in den Peiner Festsälen – aber gegen den Scharfsinn von Meisterdetektiv Hercule Poirot hatten die Täter keine Chance. Mit Agatha Christies „Tod auf dem Nil“ sahen die Zuschauer in den mäßig besuchten Festsälen einen Klassiker der Kriminalliteratur – hervorragend durch das Ensemble des Berliner Kriminaltheaters umgesetzt.

Publikum amüsierte sich prächtig

Das Publikum in den Peiner Festsälen. Quelle: grit storz

Ein spannendes Schauspiel

Ob die extrovertierte verlassene Verlobte Jacqueline (Maria Jany), der dandyhafte neureiche Simon (Alejandro Ramon Alonso) oder die von allen so gehasste Multimillionärin Linnet (Susanne Meyer), die plötzlich erfolglose Schriftstellerin Salome (Gundula Piepenbring) mit ihrer blässlichen Tochter Rosalie (Kristin Schulze) oder auch der so herrlich verknöcherte Deutsche Dr. Bessmer (Karl-Heinz Barthelmeus) als Gegenspieler des blasierten Mr. Ferguson (Kaj-Peter Gläser) – sie alle machten das Stück um Liebe und Intrige zu einem spannenden Schauspiel.

Hochzeitsreise nach Ägypten

„Tod auf dem Nil“: Beim Tanzabend kommt es zur Konfrontation zwischen den einzelnen Protagonisten – Hercule Poirot beobachtet aus dem Hintergrund. Quelle: grit storz

Plötzlich ist Linnet tot

Schließlich ist alles klar: Hercule Poirot (Matti Wien) erklärt die Lösung der Mordserie. Quelle: grit storz

Ein gelungener Theaterabend

In Schiffskulisse und unterlegt mit teils dramatischer Musik arbeiteten die Schauspieler langsam die zwischenmenschlichen Verzwicktheiten untereinander sehr schön heraus, manch erstaunliche Wendung gab der Handlung eine neue Nuance. Das Publikum geizte nicht mit Applaus zwischen den einzelnen Szenen und obwohl die Handlung und Lösung des „Falls“ doch den meisten bekannt war, war das Schauspiel zu keiner Zeit langweilig. Ein gelungener Theaterabend mit einer frischen Note!

Von Grit Storz