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Stadt Peine Wechsel bei Härke Brauerei: Was passiert jetzt?
Stadt Peine Wechsel bei Härke Brauerei: Was passiert jetzt?
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18:29 03.12.2019
Das Härke Landbier war der letzte große Coup des Braumeisters Martin Härke vor seinem Weggang. Quelle: Michael Lieb
Peine

In Peine rumort es. „Nein, es wird keine neue Ausrichtung der Braumanufaktur Härke geben“: Mit diesen Worten will Ulrich Meiser, Sprecher des Einbecker Brauhauses, zu dem Härke gehört, die Peiner beruhigen. Diese sind nach der Nachricht, dass Martin Härke – langjähriger Braumeister und letztes Mitglied der Familie Härke im Unternehmen – schon zum 19. Dezember das Unternehmen verlässt, verunsichert. Wird es bald kein Härke Bier mehr geben? So nun die Angst, die Peiner Biertrinker umtreibt.

Härke Hell, Amber Ale, Landbier – Martin Härkes Rezepturen

Seit 2002 war Martin Härke der leitende Braumeister im Unternehmen und damit für die Entwicklung vieler Härke-Produkte verantwortlich. „2013 beispielsweise kam das Rotbier auf den Markt, von dem ein Sud produziert wurde“, erklärt Meiser. „Das Bier sollte die hohe Kompetenz unseres Braumeisters zeigen, was es auch getan hat.“

Einige Jahre später legt Martin Härke mit dem „Härke Hell“ nach, das auf alten Familienrezepturen basiert und aufgrund seines Erfolges dauerhaft ins Sortiment aufgenommen wurde. „Auf eine Rezeptur, auf die Martin auf Ewigkeiten stolz sein kann, ist das ,Amber Ale´“, sagt Meiser und outet sich als Liebhaber dieses Bieres. Es wurde allerdings vor gut einem Jahr eingestellt. Der letzte große Coup im Härke-Bier-Universum gelang Martin Härke mit dem „Landbier“, dass 2017 eingeführt und bis heute zum Sortiment gehört.

Bierinnovationen wird es auch in Zukunft geben

Solche Bierinnovationen wird es auch zukünftig bei Härke geben. „Sicher werden wir auch in Zukunft immer mal wieder etwas Neues auf den Markt bringen“, sagt Meiser, ohne dabei konkret zu werden. Aber das hätte nichts mit dem neuen Braumeister Nils Ole Schiemann zu tun, „das hätten wir auch mit Martin Härke realisiert“, heißt es. Nach wie vor sei aber die wichtigste Biersorte für die Braumanufaktur das Härke Pils, bekräftigt Meiser. Braumeister Martin Härke selber wollte sich gegenüber der PAZ nicht zu den Gründen seines Weggangs äußern. Seinem Bruder Matthias Härke war 2016 „betriebsbedingt“ gekündigt worden.

Von Kathrin Bolte

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