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Stadt Peine Lessing-Loge: Erstes deutsches Druiden-Museum
Stadt Peine Lessing-Loge: Erstes deutsches Druiden-Museum
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22:00 01.11.2016
Die Mitglieder der Lessing-Loge und der bisherige Peiner Bürgermeister Michael Kessler (4.v.l.). Quelle: Ulrich Jaschek
Peine

Gedacht wurde nicht nur des 110. Gründungsjahres der hiesigen Bruderschaft, sondern auch des 90-jährigen Bestehens ihres Sitzes im Peiner Logenhaus. Damit nicht genug: Gleichzeitig feierte man die Eröffnung des bundesweit ersten Druiden-Museums im Peiner Logenhaus an der Hindenburgstraße.

17 Mitglieder zwischen 41 und 91 Jahren versammeln sich regelmäßig im Logenhaus, um sich gegenseitig innerhalb eines festgelegten Rituals ihrer Ideale wie Einigkeit, Frieden und Eintracht zu versichern, Vorträge zu unterschiedlichen Themen zu hören, miteinander zu diskutieren und in stiller Erbauung Musik zu genießen.

Dass man die Unbilden des Alltages dabei hinter der rituell geschlossenen Tür aussperre, um sich nach der Sitzung gestärkt wiederum dem täglichen Einerlei zu stellen, sei ein ebenfalls höchst wichtiger Aspekt.

Erstmals in der Geschichte der Peiner Lessingloge öffneten die Peiner Brüder nun die Pforte ihres Versammlungsraums in dem monumental anmutenden Logenhaus und ließen profane Chronisten erstmals an einer Sitzung teilnehmen.

Die Atmosphäre des in Ost-West-Richtung angelegten Raumes erinnert an eine Kombination aus Andachtsraum und Gerichtssaal, wenn die Amtsträger des Ordens an unterschiedlichen Stellen des Raumes auf speziellen Podien Platz nehmen und rituell begehen, was seit inzwischen 110 Jahren traditionell-symbolischer Inhalt jeder Druiden-Sitzung ist. Zwar hat der Bund mit Kult und Glauben der historischen Kelten und deren geistiger Elite, den Druiden, nichts zu tun. Die Namensgebung symbolisiert allein Wissenschaft, Kunst, Weisheit und Naturverbundenheit.

Die Londoner Ordens-Gründer seien in der Epoche der Aufklärung, beispielsweise dem Gedankengut Emanuel Kants, Jean Jacques Rousseuaus und Montesquieus gefolgt.

Apropos gefolgt: Logengeschwister aus ganz Deutschland folgten der Einladung der Peiner Druidenbrüder, ist doch ihr Haus in seiner Art wegen Symbolik und romanisch-antiker Bauweise hierzulande einzigartig. In seiner Ansprache würdigte der Vorsitzende des Druidenheims, Erhard Wittkop, die wechselvolle Historie des Hauses, besonders während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Ordenspräsident Graffenberger sieht indessen in der Erhaltung der Traditionen des Bundes „nicht die Bewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers“ und beschwor die Tugenden druidischer Brüderlichkeit wie Toleranz, Eintracht und Frieden, während Bürgermeister Michael Kessler in seinem Grußwort das Logentum eher von einem Schleier des Geheimnisvollen umhüllt sieht. Diesen zu lüften sei der Anspruch der Organisation, betonten weitere Offizielle, die nachfolgend das Druiden-Museum mit Schätzen und Devotionalien des Ordens im Peiner Haus auch für die Öffentlichkeit eröffneten.

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