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Stadt Peine Landkreis will berufliche Gleichstellung in kreiseigener Verwaltung stärken
Stadt Peine Landkreis will berufliche Gleichstellung in kreiseigener Verwaltung stärken
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20:45 28.04.2019
Unausgeglichen: In der Peiner Kreisverwaltung arbeiten mehr Frauen als Männer. Quelle: Tobias Mull
Peine

Der Gleichstellungsplan des Landkreises Peine für die Jahre 2019 bis 2021 sieht vor, die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern in der Verwaltung und den kreiseigenen Einrichtungen zu stärken und zu fördern. In der 14. Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung, Arbeit und Soziales, die am Montag, 29. April, um 16.30 Uhr in der Mensa des Gymnasiums am Silberkamp stattfindet, ist der Bericht zum Gleichstellungsplan ein Thema.

Ziel des Plans ist es, Maßnahmen für die Gleichstellung der Geschlechter zu benennen. Daher sei es dem Landkreis als Arbeitgeber wichtig, dass Arbeitsplätze und -zeiten so gestaltet werden, dass Familie, Erziehung von Kindern, Beruf und Pflege von Angehörigen möglichst „unter einen Hut“ zu bekommen sind. Die Basis des Gleichstellungsplans ist eine Bestandsaufnahme der Beschäftigtenstruktur sowie eine Abschätzung der zu erwartenden Fluktuation. Ferner soll festgelegt werden, mit welchen Einzelmaßnahmen Frauen und Männer möglichst gleiche Chancen im Erwerbsleben erhalten können. Erreicht werden soll, dass in den einzelnen Besoldungs- und Entgeltgruppen ein Gleichgewicht herrscht.

Typisch weibliche, typisch männliche Berufe

Weiter geht aus dem Papier hervor, dass die Geschlechterverteilung in der Kreisverwaltung Peine im Hinblick auf die Unterrepräsentanz ein unterschiedliches Bild zeigt, welches gesellschaftliche Entwicklungen widerspiegelt. Zahlreiche Teilzeitbeschäftigungen oder Tätigkeiten im Sozial- und Erziehungsdienst seien typisch weibliche Domänen, während technische Berufe vorwiegend von Männern gewählt werden.

632 Frauen und 309 Männer

Mit Stichtag 30. Juni 2018 waren in der Kreisverwaltung 941 Beschäftigte tätig. Unberücksichtigt blieben Beschäftigte der Tochtergesellschaft A+B und die Auszubildenden und Inspektoren-Anwärter. Davon sind 632 Frauen und 309 Männer. Von 865 Personen, die in einem tariflichen Beschäftigungsverhältnis standen, sind 593 Frauen und 272 Männer. 76 Personen, davon 39 Frauen und 37 Männer, waren verbeamtet. Während bei den tariflich Beschäftigten wesentlich weniger Männer vorhanden sind, konnte im Bereich der Beamten durch die gezielte Förderung eine bisherige Unterrepräsentanz von Frauen abgebaut werden.

In Führungspositionen hinken Frauen hinterher

Im Bereich der Führungspositionen zeigt das Papier zum Stichtag 80 Personen auf, von denen 33 weiblich und 47 männlich sind. Die Verwaltungsführung liegt mit vier Männern und keiner Frau deutlich in männlicher Hand. Im Bereich der Referats-/Fachdienstleitung stehen 17 Männer 8 Frauen gegenüber. Im Bereich der Abteilungsleitung/Sachgebietsleitung/Teamleitung ist das Verhältnis mit 26 Männern und 25 Frauen ausgewogen. Auffällig bei den Führungskräften sei, dass bis zum Stichtag nur sechs Führungskräfte – allesamt weiblich - im Teilzeitbeschäftigungsverhältnis stehen.

Maßnahmen um ein Gleichgewicht herzustellen

Grundsätzlich ist der Landkreis bestrebt mit gezielten Maßnahmen, wie Monitoring-Projekten, Führungskräftequalifikationen, der Nutzung von Mitarbeiter-Vorgesetzen-Gesprächen die Unterrepräsentanz abzubauen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Dazu soll auch geschaut werden, in wie weit neu zu besetzende Stellen teilzeitgeeignet sind, und wie Telearbeit einbezogen werden kann. Auch die Einrichtung eines Betriebskindergartens gehöre laut Gleichstellungsplan dazu.

Von Kathrin Bolte

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