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Stadt Peine Kultusministerium genehmigt Ganztagsbetrieb an zwei Peiner Grundschulen
Stadt Peine

Kultusministerium genehmigt Ganztagsbetrieb an zwei Peiner Grundschulen

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15:28 19.05.2021
Die Grundschule in Schmedenstedt: Auch hier muss umgebaut werden.
Die Grundschule in Schmedenstedt: Auch hier muss umgebaut werden. Quelle: Eckhard Bruns
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Die Grundschulen in Dungelbeck und Schmedenstedt/Woltorf („Unter dem Regenbogen“) starten mit dem kommenden Schuljahr in den Ganztagsbetrieb. Das Kultusministerium in Hannover teilte am Mittwoch mit, dasss die beiden Neuanträge zusammen mit 25 weiteren für Ganztagsgrundschulen in Niedersachsen genehmigt wurden.

Wie bereits vergangene Woche bekannt geworden war, erhält die Grundschule Dungelbeck 204000 Euro für den Umbau und Ausstattung der Lehrküche der Grundschule zu einer Mensa mit Ausgabeküche. Die Umwandlung der Küche und des Foyers der Grundschule unterm Regenbogen in eine Ausgabeküche mit Speiseraum wird mit 5000 Euro gefördert.

In der Grundschule Dungelbeck wird der Bund etwa 75 Prozent der Gesamtkosten abdecken: Hier sind durch die Umbauten unter anderem umfangreiche Brandschutzmaßnahmen notwendig sowie die Installation einer neuen Abluftanlage und Sitz-/Tischkombinationen für die Kinder. Die Kostenabdeckung durch den Bund bei der Grundschule unterm Regenbogen beträgt etwa 71 Prozent: Im Schulgebäude in Schmedenstedt wird die vorhandene Küche leicht umgebaut sowie das angrenzende Foyer zu einem Speise- und Ausgaberaum umfunktioniert werden.

Der Peiner Landtagsabgeordnete Matthias Möhle (SPD) erklärt dazu: „Mit der Einführung des Ganztagsbetriebs werden wir die Schullandschaft auch in der Stadt Peine wieder einen Schritt voranbringen. Es ist uns wichtig, dass neben der Kernstadt auch die Schulen in den Ortschaften der Stadt Ganztagsangebote vorhalten können.“

Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Christoph Plett freut sich, dass jetzt die Voraussetzungen für den Ganztagsbetrieb an beiden Schulen geschaffen wurden. „Ein Mehrwert der Ganztagsschule ist die zur Verfügung stehende Zeit. Die Schüler haben mehr Zeit, sich auf unterschiedlichen Wegen mit den Lerninhalten zu befassen, sie können das Gelernte vertiefen und werden bei der Erledigung ihrer Aufgaben unterstützt und gefördert.“

Peines Bürgermeister Klaus Saemann (SPD) hob hervor, dass Ganztagsgrundschulen und eine hochqualitative Betreuung besonders wichtig für die örtliche Infrastruktur seien. „Das Zeichen von Bund und Land ist klar: Wir investieren auch in der Pandemie in die Schulinfrastruktur und damit in die Zukunft unserer Kinder und sorgen zugleich für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, erklärt der Peiner Bundestagsabgeorndete Hubertus Heil.

Von der Redaktion