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Stadt Peine Witz, Tanz und ein Hauch von Erotik
Stadt Peine Witz, Tanz und ein Hauch von Erotik
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06:00 22.07.2019
DAS Duo Delicartet zeigte atemberaubende Akrobatik auf der kleinen Bühne im Peiner Schwan. Quelle: Svenja Felka
Peine

Gleich zwei atemberaubende Acts präsentierte am Samstagabend das Peine Marketing mit Unterstützung durch die Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine innerhalb der Veranstaltungsreihe „KulturSchwan“ im Veranstaltungsraum „Der Schwan“.

Open Air wurde ins Innere verlegt

Natalie Reckert und das Duo Delicarte präsentierten den beinah 50 Besuchern Akrobatikkunst vom Feinsten. Dabei drohte die Veranstaltung beinah ins Wasser zu fallen – das im Innenhof geplante Open-Air wurde aufgrund einer Unwetterwarnung kurzfristig ins Innere des Schwans verlegt. Diese Entscheidung traf auf allgemeines Verständnis, auch wenn es nun hieß, dass die Besucher etwas zusammen rutschen mussten.

Witz, Tanz und ein Hauch von Erotik

Auch für die Künstler stellte die Raumänderung eine Herausforderung da. Meist schwebten die Akrobaten nur wenige Millimeter unter der Decke, was den Zuschauern manches besorgtes „Ohh“ entlockte. Mit ihrer Show „Café Delicart“ stimmte das Duo Delicarte das Publikum auf einen kunstvollen Abend ein. Mit Witz, Tanz und einem Hauch Erotik erhitzte das Duo die Gemüter auf vielfältige Weise, sowohl durch eine humorvoll erzählte Geschichte, als auch mit wildem Stepptanz und Präzisionsakrobatik.

Philosophie mit Eiern

Der anschließende Handstand-Act von Natalie Reckert regte dagegen zum Nachdenken an. „Die Grenze zwischen Unterhaltung und Kunst ist minimal. Ich behaupte, auf ihrer Schneide zu tanzen“,sagte die Künstlerin über ihren Act „Selbstporträt mit Eiern“, der bei den Zuschauern sowohl Staunen, als auch Unverständnis hervorlockte. Innerhalb eines Belastungstests mit Eiern zeigte sie deren Zerbrechlichkeit und präsentierte so einen Mix aus Handstandakrobatik und Philosophie.

Verdienter Applaus für die Künstler

Als Abschluss zauberte Delicarte dem Publikum noch einmal ein Lächeln ins Gesicht. Die im Vergleich so unterschiedlichen Darbietungen raubten den Zuschauern jeweils auf ihre eigene Art den Atem. Dabei spielte es keine Rolle, ob gerade getanzt und die Tanzfiguren in Akrobatik übergingen, oder ob es sich um beinah lyrische Erklärungen handelte die das Gefühl beschrieben, aus Zuckerguss zu bestehen. Alle Künstler wurden mit verdient großem Applaus als Dank verabschiedet.

Von Svenja Felka

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung an der Eschenstraße in Peine investiert gut 20 Millionen Euro in den Standort. Ein in Modul-Bauweise errichteter Bürotrakt für etwa 50 Mitarbeiter ist fertiggestellt, ein zweiter Modulbau für weitere rund 50 Mitarbeiter soll 2020 folgen und mittelfristig ist der Bau eines vierten T-Flügels geplant, der nochmals Platz für 150 Arbeitsplätze schafft.

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