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Stadt Peine Entscheidung gefallen: 30-Euro-Schülerticket kommt im Sommer
Stadt Peine Entscheidung gefallen: 30-Euro-Schülerticket kommt im Sommer
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12:30 06.12.2019
Symbolbild: Ab Sommer 2020 ist es erhältlich: Das 30-Euro-Schülerticket. Quelle: dpa
Kreis Peine

Es ist geschafft! Wenn jetzt nicht noch die Unternehmen im Braunschweiger Verkehrsverbund Einspruch erheben, dann wird es ab Sommer 2020 das 30 Euro-Schülerticket im Kreis Peine geben. „Genau ein Jahr ist seit unserem Antrag vergangen“, sagt Michael Kramer, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Regionalverband Großraum Braunschweig (RGB), und erinnert damit an zahlreiche Diskussionen, die zum jetzigen Kompromiss geführt haben.

Pilotphase dauert drei Jahre

Auf drei Jahre ist die Pilotphase begrenzt. In dieser Zeit sollen die Nutzung und der Finanzbedarf festgestellt werden. Die Regionsabgeordneten machen deutlich, dass sie auf dem Versprechen der niedersächsischen Landesregierung in den Koalitionsvereinbarungen beharren, ein landesweites kostenloses Schülerticket einzuführen. Für die nächsten drei Jahre trägt jetzt der Regionalverband sämtliche Kosten in Höhe von jährlich etwa vier Millionen Euro. Danach soll dann Hannover übernehmen.

Fraktionen loben neuen Nahverkehrsplan

Auch jetzt gab es noch Wünsche von den Grünen, die einen Sondertarif für Schüler von 15 Euro in der ersten Tarifzone forderten. „Dies würde aber zu einem klaren Vorteil in den großstädtischen Bereichen führen und die kleinteiligen ländlichen Tarifzonen benachteiligen“, so Kramer. Diesen Antrag hat die Versammlung abgelehnt. Der neue Nahverkehrsplan mit einer Laufzeit von 2020 bis 2025 wurde von allen Fraktionen gelobt und verabschiedet sowie die weitere Förderung von Haltestellenverbesserungen für Bus und Bahn durch Kommunen beschlossen.

Demnächst: Bis zu 50 Kleinbusse unterwegs

Ein neues Angebot auf wenig ausgelasteten Linien und Tageszeiten will der Großraum Braunschweig künftig mit bis zu 50 Kleinbussen, einrichten. Der RGB beschafft die Sprinter, beschlossen jetzt die Kommunalpolitiker, Busunternehmen leasen die barrierefreien Fahrzeuge und bedienen dann Strecken mit geringer Fahrgastnachfrage. Die Investitionen von rund sechs Millionen Euro zur Mobilitätsverbesserung im ländlichen Raum werden vom Land Niedersachsen übernommen.

Verbandsdirektor Hennig Brandes geht in den Ruhestand

Zudem wurde eine wichtige Personalie beschlossen: Nach zehnjähriger Amtszeit geht Verbandsdirektor Hennig Brandes zum 31. März 2020 in den Ruhestand. Die großen Fraktionen lobten das Engagement und die Erfolge Brandes, besonders zahlreiche Verbesserungen im ÖPNV. Beim Abschluss der seit Jahren laufenden Windenergieplanungen hoffen alle auf einen Abschluss noch vor dem Amtsende von Brandes. Bei der Position handelt es sich um eine politische Beamtenstelle auf Zeit (Wahlzeit acht Jahre), wobei der SPD als größte Fraktion im Regionalverband das Vorschlagsrecht zusteht. Trotzdem können sich geeignete Bewerber im Rahmen einer bundesweiten Ausschreibung melden.

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