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Stadt Peine Klinikum Peine: CDU wirft SPD „heftige Stimmungsmache vor“
Stadt Peine Klinikum Peine: CDU wirft SPD „heftige Stimmungsmache vor“
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16:05 14.08.2019
Im Streit geht es um die Krise und die Zukunft des Klinikums Peine. Quelle: Antje Ehlers
Peine

Mit Unverständnis reagiert der CDU-Kreistags-Fraktionsvorsitzende Michael Kramer auf die Aussagen im PAZ-Artikel „Landtagsabgeordneter Möhle: AKH muss Personalabwanderung stoppen!“ bezüglich des kriselnden Krankenhauses.

Er kritisiert: „Obwohl in den vergangenen Jahren von der Führung des Betreibers AKH-Gruppe Fehler gemacht wurden, für die Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden müssen, ist es doch erstaunlich mit welcher heftigen Stimmungsmache sich die örtliche SPD in den aktuellen, schwierigen Sanierungsprozess des Klinikums Peine einmischt.“

Obwohl der Landtagsabgeordnete Matthias Möhle und die SPD wüssten, dass der Landkreis Peine keinen Einfluss auf einen eventuellen Verkauf, Rückkauf oder mögliche Kooperationen beim Krankenhaus an der Virchowstraße habe, werde der Eindruck von Entscheidungsmöglichkeiten des Kreistages Peine erweckt. „Hier wird aus Profilierung erneut Öl ins Feuer gegossen, trägt weiter zur Verunsicherung der Mitarbeiter bei und führt damit zu verhärteten Fronten zwischen den Beteiligten“, so Kramer.

Polemischer Streit

In der politischen Arbeit stünden Kompromisse im Vordergrund. Mit polemischem Streit, ultimativen Forderungen und Scheinlösungen rette man kein Krankenhaus, sondern nur durch sachliche Gespräche und die gemeinsame, mühsame Suche nach langfristigen Lösungen.

Die Peiner CDU-Kreistagsfraktion erwarte von den Spitzen der Landkreisverwaltungen Peine und Celle, „zielgerichtete, vertrauliche Verhandlungen zur Stabilisierung der AKH-Gruppe sowie der dauerhaften Sicherung des Klinikums Peine und damit einer fachlich kompetenten Mitarbeiterschaft“.

Matthias Möhle sagt dazu auf PAZ-Anfrage: „Als Landtags-, aber vor allem als Peiner Kreistagsabgeordneter ist mir wichtig, dass die Kommunikationsstränge zwischen der Unternehmensführung des AKH und den Mitarbeitern nicht abreißt. Aktuell sind im Peiner Klinikum zwei Stationen geschlossen, und die Beschäftigten sind, nicht zuletzt aufgrund der Abwerbung von Fachkräften durch umliegende Kliniken, zurecht verunsichert. Dies konnte ich auch aus Gesprächen vor Ort vernehmen.“

Keine Stimmungsmache

Unabhängig von der Handlungsunfähigkeit des Landkreises Peine innerhalb des schwierigen Sanierungsprozesses halte Möhle „ein Zeichen der Solidarität gegenüber den Beschäftigten weder für Stimmungsmache noch für eine Profilierung der örtlichen SPD“.

Von Thomas Kröger

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