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Stadt Peine Klinikum: AKH kündigt harten Sparkurs an
Stadt Peine Klinikum: AKH kündigt harten Sparkurs an
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00:54 24.12.2018
Das Peiner Klinikum an der Virchowstraße steckt in der Krise. Eigentümer des Krankenhauses ist die AKH-Gruppe aus Celle. Quelle: Tobias Mull
Peine

Nach Angaben der Zeitung hätte nur durch einen Finanzspritze durch den Landkreis Celle in Höhe von zwölf Millionen Euro eine drohende Insolvenz abgewendet werden können, ansonsten hätten laufende Rechnungen und Dezember-Gehälter nicht mehr gezahlt werden können. Das Defizit liegt insgesamt bei 16,5 Millionen Euro. Die Dramatik der Lage erklärt die Zeitung mit einer Zweckentfremdung eines Kredits in Höhe von 25 Millionen Euro. Eigentlich für Investitionen vorgesehen, wurden damit seit Frühjahr 2016 wohl auch laufende Ausgaben bestritten. Das bestätigte demnach auch der Landkreis Celle.

Strikter Sparkurs angekündigt

Als die zuständige Bank davon Wind bekam, stoppte sie die Zahlungen und löste damit die akute Finanznot aus. Dazu drohen in Celle und in Peine im laufenden Jahr zusätzliche Millionenverluste. Die Führung der AKH-Gruppe kündigte daraufhin einen strikten Sparkurs an, Personaleinsparungen in allen Berufsgruppen drohen. Auch Investitionen würden auf ein Minimum zurückgefahren werden.

Investitionen in Peiner OP-Säle

Zumindest in diesem Bereich gibt es für Peine Hoffnung. Denn trotz der Zuspitzung der Finanzkrise will man anscheinend an den Millionen-Investitionen in die Operations-Säle festhalten. Das bekräftigte die AKH-Gruppe gegenüber der PAZ. „Zwar stellen wir in dieser angespannten Situation alles auf den Prüfstand, die Sanierung der OP-Säle in Peine wollen wir aber unbedingt verwirklichen“, sagte Ralf Kuchenbaum von der AKH-Gruppe. „Diese Investition steht ganz oben auf der Liste dringender und absolut notwendiger Maßnahmen.“

Zwei Millionen vom Landkreis

Beobachter werten dies auch als abermals klares Bekenntnis der AKH-Gruppe zum Standort Peine. „Das Peiner Klinikum ist uns sehr wichtig – und auch deshalb freuen wir uns sehr über das Engagement des Landkreises Peine in dieser Situation“, betonte Kuchenbuch. Mit zwei Millionen Euro will der Landkreis das kriselnde Klinikum unterstützen. Das hatte der Kreistag am Mittwochabend in nichtöffentlicher Sitzung einstimmig beschlossen. „Uns ist wichtig, dass das Krankenhaus erhalten bleibt, denn sonst wird die gesamte Infrastruktur des Landkreises geschwächt“, sagte Landrat Franz Einhaus.

Von Tobias Mull

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