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Stadt Peine Klimabotschafter aus Malawi am Silberkamp-Gymnasium
Stadt Peine Klimabotschafter aus Malawi am Silberkamp-Gymnasium
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20:02 11.04.2018
Klimabotschafter Joseph Kenson Sakala aus Malawi sprach vor Schülern des Gymnasiums am Silberkamp. Quelle: Janine Kluge
Peine

„Global denken, lokal handeln“: Besuch aus Malawi hatten die Schüler des Gymnasiums am Silberkamp. Klimabotschafter Joseph Kenson Sakala war in Peine zu Gast, um mit den Schülern über die Folgen des Klimawandels zu sprechen – mit Bildern, Informationen und Gesang.

Sakala ist studierter Umweltwissenschaftler und reist seit letztem Sommer in Niedersachsen von Schule zu Schule. Der 29-Jährige hat es sich zur Aufgabe gemacht, die jungen Menschen zu informieren. Für ein Jahr lebt er auf Einladung der Jugendumweltorganisation JANUN in Hannover, noch bis Ende Juni geht das Projekt.

Vortrag ergänzt Klima-Konzept der Schule

Mit Bildern aus seinem Heimatland brachte der Experte den Siebtklässlern zunächst die Kultur Malawis näher. Er sprach in Englisch über das Leben in dem südostafrikanischen Staat, die dortigen Schulen, über das Essen und die Agrarwirtschaft. Und er ermutigte die Schüler auch zu einem gemeinsamen traditionellen Lied.

„Die Schüler wurden im Englisch-Unterricht auf den Vortrag vorbereitet“, schildert Rolf Spaltenstein, pensionierter Lehrer des Silberkamp-Gymnasiums, der am gestrigen Projekttag seinen Nachfolger, Klimamanager Anton Surkow, vertrat. Zusätzlich hatte Sakala noch eine Übersetzerin dabei.

„Wir freuen uns über den Besuch von Herrn Sakala“, sagt Spaltenstein. „Der Vortrag passt gut in das Klima-Konzept unserer Schule. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, möglichst verantwortungsvoll und sparend mit Energie umzugehen.“

Regenzeit in Malawi ist stark zurückgegangen

Das Klima war schließlich im zweiten Block der Veranstaltung Thema. Sakala sprach über die Auswirkungen des Klimawandels in seinem Heimatland, über die Ursachen und wie die Menschen damit leben.

„Die Regenzeit ist in Malawi in den letzen 50 Jahren von sieben auf vier Monate zurückgegangen“, schilderte der Experte. An Beispielen erklärte er, wie das die Existenzgrundlage der zumeist armen Kleinbauern gefährdet – immerhin leben in Malawi rund 70 Prozent der Einwohner von der Landwirtschaft.

„Ich möchte den Schülern ein Verständnis für das globale Umfeld vermitteln und ihnen die Unterschiede in den einzelnen Ländern zeigen. Ich möchte meine Erfahrung weitergeben und junge Menschen ermutigen. Wir müssen versuchen, etwas zu verändern.“

Von Janine Kluge

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