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Stadt Peine Kita-Notbetreuung in Peine: So geht es im verlängerten Lockdown weiter
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Kita-Notbetreuung in Peine: So geht es im verlängerten Lockdown weiter

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19:00 07.01.2021
Blick auf den Flur einer Kindertagesstätte: Eine Notbetreuung soll auch im verlängerten Lockdown möglich sein. Quelle: Monika Skolimowska/dpa
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Peine

Wegen der steigenden Zahl der Coronafälle soll der Lockdown bundesweit über den 11. Januar hinaus verlängert werden. Unsicherheit herrscht in Peine bei vielen Eltern jüngerer Kinder: Wie geht es weiter mit der Notbetreuung in Kindertagesstätten? Mittlerweile hat die Stadt einen Entwurf der entsprechenden Verordnung erhalten. Diese sieht eine Notbetreuung vor – allerdings sind daran bestimmte Bedingungen geknüpft.

„Grundsätzlich sind die Kitas ab kommendem Montag, 11. Januar, bis zum Monatsende geschlossen“, teilt Henrik Kühn, Amtsleiter für Bildung und Kultur der Stadt Peine, mit. Dennoch würden die Regelungen des Landes eine Notbetreuung vorsehen. Diese soll, wie schon im vergangenen Frühjahr, auf das nötigste Maß begrenzt werden und 50 Prozent der jeweiligen Gruppengrößen nicht überschreiten.

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Konzept für Kinder, die vorerst keine Kita besuchen können

Durch die geplante Änderung der Corona-Verordnung des Landes sollen in der Kita-Notbetreuung insbesondere Kinder aufgenommen werden, bei denen mindestens ein Elternteil beziehungsweise einer der Erziehungsberechtigten „in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse tätig ist.“ Weitere Voraussetzung ist, dass auch ein weiterer Erziehungsberechtigter die Kinderbetreuung nicht übernehmen kann. Kühn betont zudem, dass die Stadt ein Konzepte erarbeite, um bei Bedarf pädagogische Angebote auch für die Kinder sicherzustellen, die vorerst keine Betreuungseinrichtungen besuchen können.

Kinder nach Möglichkeit nicht in städtische Betreuung geben

Der Amtsleiter bittet Eltern und Erziehungsberechtigte darum, in jedem Fall selbst zu prüfen, ob eine Notbetreuung zwingend erforderlich ist. „Zur Entspannung des Infektionsgeschehens trüge es maßgeblich bei, wenn Sie Ihr Kind in den kommenden Wochen unabhängig von den Voraussetzungen nicht in die städtische Betreuung geben würden“, so Kühns Appell. „Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die beabsichtigten ausgeweiteten Regelungen für die Inanspruchnahme von Pflegetagen bei coronabedingter Schließung der Kita.“

Eine auf den Tag genau berechnete Rückerstattung der Gebühren für den Zeitraum, in dem Kinder während des Lockdowns nicht in Kita waren, soll mit Wiederaufnahme des regulären Betriebs erfolgen. Sollte eine Notbetreuung in Anspruch genommen werden müssen, so sei eine umgehende Antragstellung zwingend erforderlich, betont Kühn. In einem formlosen Anschreiben, auch per E-Mail, müssen Eltern und Erziehungsberechtigte in dem Fall schildern, welches Kind wann in welcher Kita betreut werden soll. Auch eine Begründung ist dafür nötig.

„Ganz wichtig dabei: Lassen Sie uns die entsprechenden Belege – beispielsweise die Bescheinigung des Arbeitgebers – zukommen und machen Sie Angaben zu den Beschäftigungsverhältnissen zu allen im Haushalt lebenden Erziehungsberechtigten“, so Kühn. Wer bereits im vergangenen Jahr eine Notbetreuung in Anspruch genommen hat und dessen Verhältnisse sich seitdem nicht verändert haben, muss keine neue Bescheinigung einreichen – beigefügt werden muss dann lediglich die Bewilligung aus 2020.

Die Ansprechpartner der Stadt Peine

Zuständig für die Bearbeitung der Anträge sind Timo Richelmann (Telefon (0 51 71) 4 92 23, E-Mail timo.richelmann@stadt-peine.de) und ab 11. Januar Kimberly Bauer (Telefon (0 51 71) 4 92 06, E-Mail kimberly.bauer@stadt-peine.de). Auskünfte erteilen zudem Sabine Krüger (Telefon (0 51 71) 4 92 23, E-Mail sabine.krueger@stadt-peine.de) und ab 11. Januar Christian Hagedorn (Telefon (0 51 71) 4 92 00, E-Mail christian.hagedorn@stadt-peine.de). Für Informationen und Beratungen stehen außerdem die Kitas zur Verfügung.

Von Dennis Nobbe