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Stadt Peine Ideen zur Überbrückung von Vakanzen
Stadt Peine Ideen zur Überbrückung von Vakanzen
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06:00 09.05.2019
Der Peiner Superintendent Dr. Volker Menke sprach über vakante Pastorenstellen im Peiner Kirchenkreis und die Zukunft der Kirche. Quelle: Katrin Hoffmann
Peine

Zahlreiche Pastorenstellen in Peine sollen in diesem Jahr neu besetzt werden. Bis September werde rund ein Drittel der Stellen im Kirchenkreis vakant sein, hatte Superintendent Dr. Volker Menke bei der letzten Kirchenkreistagssitzung betont (die PAZ berichtete). Um Pastoren für den Landkreis zu gewinnen und die Vakanzen möglichst kurz zu halten, bedarf es neuer Ideen. Im Gespräch mit der PAZ erläutert Menke, was für den Kirchenkreis denkbar sei.

Ehrenamtliche Mitarbeiter sind wichtige Stütze

So wäre es möglich – je nach Gemeinde und individuellen Umständen –, dass er ein oder andere Pastor über das Pensionsalter hinaus tätig sein oder später als Gastpfarrer für bis zu drei Monate in einer Gemeinde aushelfen könne. Auch kann Menke sich vorstellen eine, Pfarr- in eine Diakonstelle umzuwandeln. Multifunktionale Teams könnten den administrativen Bereich verstärken oder ersetzen, so dass auch in diesem Gebiet attraktive Stellen in den Gemeinden geschaffen werden.

Eine wichtige unerlässliche Stütze sind für Menke die ehrenamtlichen Mitarbeiter zum Beispiel als Prädikanten und Leseprädikanten. Diese werden in umfassenden Kursen auf ihre Tätigkeit vorbereitet und unterstützen die Kirchenarbeit vor Ort. „Kirche sind wir alle, wenn man sich als gläubiger Mensch versteht“, so die Kernaussage des Superintendenten. Und so sollte auch jeder seinen Beitrag leisten, nicht nur finanziell. Die Mitarbeit in der Kirchengemeinde kann vielfältig sein. Als Beispiel nennt Dr. Volker Menke einige Mütter die sich dafür eingesetzt haben, dass es einen Kindergottesdienst gibt, der nun einmal im Monat von ihnen organisiert wird. „In jeder Gemeinde gibt es Möglichkeiten sich einzubringen“ , sagt Menke. Auch gibt er den Anstoß, mal in den Nachbargemeinden zu schauen.

Pastoren betreuen größere Gbeiete

Zukünftig wird flächenmäßig ein Pastor für ein größeres Gebiet zuständig sein. Schon heute ist nicht jeden Sonntag in jeder Kirche ein Gottesdienst. Wenn in einem Dorf eine kleine Kapelle genutzt wird, um einfach gemeinsam zu singen und zu beten - dafür braucht es nicht zwingend einen Pastor oder Pastorin. Deren Tätigkeit sollte sich in erster Linie auf die Verkündigung des Evangeliums, der Erteilung der Sakramente, Konfirmandenunterricht und die Seelsorge erstrecken. „Wir haben alle Verantwortung,“ appelliert Menke.

Einige Stellen können besetzt werden

Zum Abschluss gab Superintendent Dr. Menke noch die neusten Personaländerungen des Kirchenkreises bekannt: Besonders erfreut zeigt er sich über den fließenden Übergang Mitte des Jahres in der St. Jakobi-Gemeinde. Pastorin Dr. Heidrun Gunkel wird nach 3 Jahren zurück zu ihrer alten Wirkungsstätte kommen, in der sie damals ihr Vikariat absolvierte, und dort die Nachfolge von Pastor Frank Niemann antreten.

In Groß Ilsede wird Pastor Walter Färber zum 1. Juni diesen Jahres in den Ruhestand gehen, dessen halbe Stelle wird der Klein Ilseder Pastor Carsten Dellert mit übernehmen, der derzeit in Klein Ilsede ebenfalls eine halbe Stelle inne hat. Auch für die Martin-Luther-Gemeinde, wo seit 1. Februar die Pfarrstelle vakant ist, scheint sich eine Lösung anzubahnen.

Von Kathrin Hoffmann

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