Kervita stellt Pläne für Peiner Langkopf-Gelände vor
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Stadt Peine Kervita stellt Pläne für Peiner Langkopf-Gelände vor
Stadt Peine Kervita stellt Pläne für Peiner Langkopf-Gelände vor
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00:20 16.03.2019
Städtebauliche Studie für das Langkopf-Gelände zwischen Friedrich-Ebert-Platz (links) und Bahnhof (rechts). Quelle: Grafik: Dr.-Ing. W. Schwerdt
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Peine

Auf einer insgesamt etwa 24 500 Quadratmeter großen Geschossfläche seien für die stationäre Pflege rund 130 Betten in Einzelzimmern geplant, in der Tagespflege sollen 20 Plätze zur Verfügung stehen. Für betreutes Wohnen will man 66 Wohneinheiten anbieten, im weiteren Wohnraum entstehen 67 Wohnungen mit anderthalb bis vier Zimmern. Auch eine Kindertagesstätte, Arztpraxen und eine Apotheke sind auf dem Gelände angedacht. Bauherr ist nach eigener Aussage Klaus Dieter Stahl, der auch Gesellschafter des Hamburger Unternehmens Kervita ist. Das Unternehmen selbst tritt als Projektentwickler und Betreiber auf.

Bei den Ausschuss-Mitgliedern kamen die Pläne insgesamt gut an, es wurde aber auch Kritik geäußert – vor allem im Hinblick auf die künftige Verkehrssituation. Andreas Baum (SPD) und Andreas Meier (CDU) erklärten, dass die geplante Erschließung des Gebietes vor allem über die Braunschweiger Straße zu Problemen führen könnte. Mario Boche vom am Projekt beteiligten Büro „Feddersen Architekten“ verwies in diesem Zusammenhang auf das noch zu erstellende Verkehrsgutachten.

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Gelobt wurde von allen Seiten die geplante Nord-Süd-Achse auf dem Gelände. So soll es künftig möglich sein, auf direktem Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad von der Bahnhofsunterführung bis zu den Festsälen und weiter in Richtung Süden zu gelangen.

Eine Investitionssumme wurde nicht genannt. Sie soll nach PAZ-Informationen aber deutlich über 20 Millionen Euro liegen.

Von Tobias Mull