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Stadt Peine Südstadt: Skater-Trichter wird zum öffentlichen Garten
Stadt Peine Südstadt: Skater-Trichter wird zum öffentlichen Garten
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16:14 24.07.2019
Dominik Feer vom Jugendmigrationsdienst der Caritas kümmert sich um den neuen öffentlichen Garten in der Peiner Südstadt. Quelle: Kathrin Bolte
Peine

Mit kleinen, zarten Pflänzchen zum Tag der Städtebauförderung fing die Idee eines öffentlichen Gartens in der Peiner Südstadt an – jetzt werden schon die ersten Salate geerntet. Die PAZ schaute sich das ungewöhnliche Projekt mal etwas genauer an.

Nadine Bläsig, Leiterin der Jugendfreizeiteinrichtung Nr. 10 an der Pfingststraße, und Dominik Feer vom Jugendmigrationsdienst der Caritas schmiedeten erste Pläne, wie und wo ein solches Projekt auf die Beine gestellt werden könne. „Öffentlicher Garten, das bedeutet, es wird im öffentlichen Raum etwas angebaut und jeder der möchte, kann sich daran bedienen“, erklärt Feer die Idee.

Petersilie, grüner Salat und Tomaten

Vor gut einem Monat ging der öffentliche Garten dann an den Start. Gegenüber auf dem Spielplatz an der Nord-Süd-Brücke befand sich ein sogenannter Skater-Trichter, der nicht mehr genutzt wurde und „den die Stadt Peine ohnehin beseitigen wollte“, erinnert sich Feer. Das habe dann auch ganz schnell geklappt – und die Stadt ließ vier Blumenkübel aufstellen. „Diese haben wir dann mit unseren Kindern und Jugendlichen aus dem Jugendzentrum bepflanzt.“

Salat, Radieschen und Co. zum Mitnehmen in der Südstadt. Quelle: Kathrin Bolte

Und nun sind die erste Früchte zu sehen, beziehungsweise nicht mehr komplett, denn der öffentliche Garten werde gut angenommen, hieß es. Zu ernten gibt es unter anderem Petersilie, grünen Salat und Tomaten. Wobei letztere noch ein bisschen mehr Sonne brauchen.

Dienstags ist Pflanzzeit

Jeden Dienstag von 16.30 bis 17.30 Uhr ist in der Jugendfreizeiteinrichtung Pflanzzeit. Dann wird sich intensiv um den öffentlichen Garten gekümmert. „Vandalismus, so wie wir es erst befürchtet hatten, gibt es nicht“, freut sich Feer. Ob ihn das große Loch im Blumenkübel nicht störe? „Das ist ja so gewollt, da war ein Salat drin“, sagt er und lacht.

Kooperation mit BoWi-Schule

Der Anbau soll auch in Zukunft weitergeführt und ausgeweitet werden. Man habe inzwischen auch eine Kooperation mit der AG-Garten der Bodenstedt-Wilhelmschule und werde nach den Ferien intensiv zusammenarbeiten. „Wer mehr über den öffentlichen Garten wissen oder gar mitmachen und das Projekt unterstützen möchte, der kann dienstags zur Pflanzzeit einfach mal in der Einrichtung vorbeischauen“, lädt Feer ein.

Der Anbau von Gemüse, Obst und Kräutern hat in der Nr. 10 in der Südstadt Tradition. Quelle: Kathrin Bolte

Anbau mit Tradition

Obst, Gemüse und Kräuter anzubauen hat in der Jugendfreizeiteinrichtung im Übrigen Tradition. Seit längerem schon werden drei Beete beschickt, „von denen die mit den Erdbeeren bei den Kindern und Jugendlichen ohne Zweifel am beliebtesten sind“, merkt Feer mit einem Augenzwinkern an.

Die selbst angebauten Tomaten in der Nr. 10 in der Südstadt brauchen noch etwas Sonne. Quelle: Kathrin Bolte

Von Kathrin Bolte

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