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Stadt Peine „Inca“ und „Familien für Familien“: Weihnachtsfeier als Baustein zur Integration
Stadt Peine „Inca“ und „Familien für Familien“: Weihnachtsfeier als Baustein zur Integration
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16:30 15.12.2019
Strahlende Kinderaugen: Rohat (7, links) und Rojan (9) singen für den Weihnachtsmann und bekommen als Dank Geschenke. Quelle: Mara-Ann Meeuw
Peine

Zum fünften Mal feierten das Internationale Café (Inca) des Kirchenkreises Peine und der Verein „Familien für Familien“ eine große Weihnachtsfeier im Gemeindehaus der Friedenskirche in Peine. Rund 200 Gäste kamen zusammen, unter ihnen Ehrenamtliche, Paten, zugewanderte Familien, Musiker und Interessierte. Zwei besondere Gäste machten die Feier der beiden Einrichtungen, die sich für Flüchtlinge engagieren, besonders erfolgreich.

Wertvolle Kontakte knüpfen

„Hier ist Weihnachten“, tönte es von einem kleinen Mädchen, als es freudestrahlend in den Gemeindesaal trat und den großen, bunt geschmückten Weihnachtsbaum entdeckte. Das Kind und viele andere freuten sich, gemeinsam Zeit miteinander verbringen zu können. „Das ist das Ziel unserer Arbeit: Wir wollen mit Menschen ins Gespräch kommen, Kontakte knüpfen und ein Netzwerk füreinander erstellen“, betonte Anna Friedrich vom Vorstand von „Familien für Familien“.

Vor knapp fünf Jahren wurde der Verein mit dem Gedanken gegründet, neu angekommene Familien mit heimischen Paten-Familien zu unterstützen. „Wir dachten, wir werden vielleicht zehn Familien hier haben, aber wir wurden sehr schnell sehr groß“, so Friedrich, die sich über die vielen glücklichen Gesichter von Groß und Klein freute. „Es geht uns um Respekt und Vertrauen – und um eine aktive Teilhabe und Integration“, betonte Vorstandsmitglied Ulrich Boldt, der viele der Familien seit ihrer Ankunft in Deutschland kennt.

Ein ganz besonderer Gast

Die Weihnachtsfeier sei immer ein besonders beliebtes Treffen, vor allem auch für die Kinder. Als der Weihnachtsmann durch die Tür trat, gab es für die Jungen und Mädchen kein Halten mehr. Alle wollten zu ihm. Doch zunächst animierte der Mann in Rot die Gäste dazu, gemeinsam mit Saxofonspieler Otto Jansen Weihnachtslieder zu singen. Danach durften die Kinder in kleinen Gruppen zum Weihnachtsmann gehen, um ihre einstudierten Lieder und Gedichte zu präsentieren und als Belohnung kleine Geschenke entgegen zu nehmen.

Präsente gab es auch für die Erwachsenen, denn in diesem Jahr wurde zum ersten Mal gewichtelt. „Jeder hat etwas mitgebracht, und wir wollen durch das Verschenken Gespräche anregen“, so Vorstandsmitglied Bettina Mai. Während die Anwesenden sich bei Kaffee, Kuchen, Kakao und Früchten am Buffet stärken konnten, verrieten Daniela Izer und Rüdiger Hardt, was den Verein so besonders macht: „Wir sind seit drei Monaten die Paten von Manal Kanja und ihren Kindern. Uns war es wichtig, unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten einzubringen, um die Familien bei ihrer Integration zu unterstützen“, so Izer.

Hardt fügte hinzu: „Es gibt viel Hilfebedarf, aber gemeinsam kann man ein Netzwerk aufbauen, in dem die Familien sich aufgehoben fühlen und ein Teil der Kultur sind. So können sie hier ein normales Leben führen.“

Freunde und Unterstützung finden

Besonders die gemeinsamen Aktivitäten und Gruppen seien dafür gut geeignet. Inca trifft sich jeden Freitag, auch zwischen den Jahren am 27. Dezember und dann gleich wieder am 3. Januar, um Familien die Gelegenheit zu bieten, Freunde zu finden. Bassam Mamo kommt seit zwei Jahren zu den Inca-Treffen. Seine Familie ist noch immer in Syrien. „Hier habe ich sehr gute Freunde und Unterstützung gefunden“, betont er. Den Abschluss für eine gelungene Weihnachtsfeier machte der Musiker Schahyar Atman, der alle mit syrischen Liedern begeisterte.

Die Veranstaltung war auch bei ihrer fünften Auflage ein voller Erfolg. Groß und Klein freuten sich über die Aktionen und verbrachten ein paar schöne Stunden miteinander.

Von Mara-Ann Meeuw

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