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Stadt Peine In Peine boomt die Nachbarschaftshilfe
Stadt Peine In Peine boomt die Nachbarschaftshilfe
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20:54 19.03.2020
Vielerorts erhalten ältere Mitbürger bereits Hilfen aus der Nachbarschaft. Auch im Kreis Peine gibt es Angebote (Symbolbild). Quelle: Roland Weihrauch/dpa
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Kreis Peine

​Ob das Einkaufen im überfüllten Supermarkt, die Betreuung von Kindern berufstätiger Eltern oder eine mittägliche Gassi-Runde mit dem Hund: Viele Menschen aus dem Peiner Land haben sich bisher Gedanken gemacht, wie sie Mitbürgern mit einem erhöhten Infektionsrisiko unter die Arme greifen können. Wenn auch Sie Ihren Mitmenschen helfen wollen, schreiben Sie einfach eine E-Mail an a.ehlers@paz-online. Das Angebot wird dann hier und die Telefonnummer des Ansprechpartners auch in der gedruckten Ausgabe veröffentlicht.

Nachbarschaftshilfe

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Für Menschen, die einer Corona-Risikogruppe angehören,  organisieren der ​Ortsrat und die Junggesellschaft Woltorf ​eine regionale Einkaufshilfe. Dazu gehören der Gang zum Supermarkt und zur Apotheke sowie Spaziergänge mit Hunden. Interessenten, auch zum helfen, können sich an Marco Bögershausen (01 76) 84 77 28 76, Jan Schönaich (01 76) 61 39 80 17 oder Heike Wohltat (01 57) 5741 60 70 melden.

Die ​Junggesellschaft Mehrum bietet denjenigen, die an einem geschwächten Immunsystem leiden, verschiedene Hilfsangebote. So werden zum Beispiel Einkäufe erledigt und Hunde ausgeführt. Weitere Infos erteilt Patrick Flohr unter (01 72) 7 54 25 62 oder per E-Mail an jg-mehrum@gmx.de

Die Mitglieder der Junggesellschaft Vöhrum ​bieten Menschen, die in ihrem alltäglichen Leben aufgrund eines erhöhten Risikos eingeschränkt sind, ebenfalls Unterstützung an. Sie übernehmen Einkäufe, Apothekengänge und unzumutbare Amtswege. Sie machen darauf aufmerksam, dass sich dieses Angebot ausschließlich an Hilfsbedürftige wendet. Kontakt: über Facebook auf der Seite der Junggesellschaft Vöhrum, per E-Mail an rundschreiben@jg-vöhrum.de oder telefonisch unter (01 51) 50 39 17 77.

Hilfe der Gemeindeverwaltungen

Die Gemeine Vechelde ruft anlässlich der aktuellen Situation durch das Coronavirus zur Nachbarschaftshilfe auf. Für das Projekt werden Freiwillige gesucht, die keiner Risikogruppe angehören und Zeit und Lust haben, zu helfen. Unterstützt werden sollen Menschen, die über 65 Jahre alt sind, beziehungsweise eine Vorerkrankung haben, in Quarantäne sind oder positiv auf Corona getestet wurden. Die Freiwilligen übernehmen zum Beispiel Besorgungen im Supermarkt oder in der Apotheke und bringen die Einkäufe an die Haustür. 

Vor der Aufnahme in die Liste der Helfer findet eine Identitätsprüfung statt, Name, Adresse und Kontaktdaten werden erfasst, um eine gegebenenfalls nötige Rückverfolgung zu ermöglichen und Missbrauch vorzubeugen. Die Telefonnummer des Helfers wird dann an Hilfesuchende zur direkten Kontaktaufnahme weitergegeben. Jeder Einzelne nimmt diese Tätigkeit dann privat wahr, die Gemeinde übernimmt hier ausschließlich die Koordinierung. 

Ab sofort können sich sowohl Betroffene der Risikogruppen als auch als Freiwillige montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer (0 53 02) 8 04 10 66 melden. Die Koordinierung von Helfern und Bedürftigen übernimmt die Mitarbeiterin des Seniorentreffs der Gemeinde Vechelde, Mändy Kiessling.

die Redaktion