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Stadt Peine Hitze-Wochenende: Tausende Besucher in den Freibädern der Region
Stadt Peine Hitze-Wochenende: Tausende Besucher in den Freibädern der Region
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19:28 28.07.2019
Symbolfoto: Auch in den Freibädern der Region kühlten sich die Besucher ab. Quelle: dpa
Kreis Peine

Die Rekordhitze der vergangenen Tage lässt die Freibäder der Region jubilieren: Täglich kommen Tausende Besucher, um sich zu erfrischen – so natürlich auch am Wochenende. Die Hitze hat aber auch Nachteile für manche Betreiber: Die Naturbäder in Hohenhameln und Bettmar haben mit sinkenden Wasserständen zu kämpfen.

2501 Badegäste – so lautet der bisherige Rekord der aktuellen Saison im Wendeburger Auebad. Gemessen wurde er Ende Juni. „Die ersten drei Juli-Wochen waren zu kühl und wenig sonnenreich, doch die jetzigen hochsommerlichen Temperaturen sorgen wieder für einen sehr guten Zuspruch“, sagt Fachbereichsleiter Hermann-Josef Landeck. Er rechne allerdings nicht damit, die Rekordwerte des Vorjahres zu erreichen: 2018 wurden bis Ende Juli insgesamt 53 276 Badegäste gezählt, bei der Zählung am vergangenen Mittwoch –also eine Woche vor Juli-Ende –waren es 36 148 Besucher. Im relativ kalten Sommer 2017 kamen bis Ende Juli 31 932 Gäste.

Pegel in Hohenhameln um 1,80 Meter gesunken

Auch das Pfannteich-Naturfreibad in Hohenhameln erfreut sich dieser Tage großer Beliebtheit. „Wir haben teilweise über 1000 Besucher am Tag“, sagt Pächterin Selesitina Gloger. „Wenn es allerdings zu heiß ist, bleiben viele Leute doch lieber zu Hause.“ Das Wasser im Pfannteich-Bad werde regelmäßig überprüft und habe gute Qualität, wie Gloger versichert. Ein Problem, das schon während der letzten Badesaison begann, ist allerdings der sinkende Wasserspiegel: Der Pfannteich hat keinen Zufluss, durch die Hitze verdampftes Wasser fließt also nicht nach. „Seit letztem Jahr ist der Pegel um 1,80 Meter abgesunken. Das Kinderbecken ist dadurch jetzt sehr flach, die dortige Rutsche mussten wir deshalb sperren“, so die Pächterin. Sie hofft, dass die Gemeinde nach der laufenden Saison das Wasser auffüllt.

„Monate der Extreme“

Bis zu 1000 Besucher täglich konnten im Naturbad Lengede in Broistedt in den vergangenen Tagen gezählt werden. „Bisher hatten wir Monate der Extreme. Im Mai war fast immer geschlossen, während in Juni beinahe jeden Tag geöffnet war – und jetzt haben wir eine Hitzewelle“, sagt Martin Schampera vom neuen Naturbad-Vorstand, der seit vergangenem November seiner Arbeit nachgeht. „Wir sind aber gut aufgestellt, was wir insbesondere der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde Lengede zu verdanken haben. Sie hat uns zum Beispiel den jetzigen Imbissbetreiber vermittelt.“ Probleme mit einem gesunkenen Wasserspiegel gebe es in Broistedt nicht, da dem Naturbad Frischwasser zugeführt werde.

Wer im Kreis Peine eine Abkühlung sucht, hat es nie weit: Fünf Freibäder gibt es außerhalb des Stadtgebiets.

„Wir sind bislang zufrieden mit der Saison. Nach einem schleppenden Mai ging sie erst so richtig im Juni los“, sagt Bianca Sorrentino vom Vereinsvorstand des Naturfreibads Bettmar. „Wir kämpfen allerdings mit einem niedrigen Wasserstand, da uns der Regen fehlt.“ Aus diesem Grund seien Sprünge vom Fünf-Meter-Turm derzeit nicht erlaubt.

Im Gadenstedter Freibad am Bolzberg wurden in der laufenden Saison bis zu 2000 Besucher am Tag verzeichnet. Die Verwaltung geht davon aus, die letztjährigen Einnahmen in Höhe von 166 000 Euro in diesem Jahr übertreffen zu können.

Die Gemeinde Edemissen verfügt über kein Freibad, aber über zwei beliebte Badeseen bei Wipshausen und Wehnsen, die derzeit ebenfalls sehr gut besucht sind. „Beide Seen werden aus Quellen beziehungsweise Zuläufen gespeist, so dass der Wasserpegel nicht nennenswert gesunken ist“, sagt Gemeinde-Sprecher Oliver Völkening. Und auch die Temperatur des Wasser bliebe dadurch angenehm.

Von Dennis Nobbe und Kerstin Wosnitza

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