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Stadt Peine Peiner Verein schickt nächsten Container auf die Reise
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18:00 11.02.2020
In der Region Ohangwena freuen sich die jungen Sportler über die Trikots des TSV Eixe - im Dezember waren sie dort angekommen. Quelle: Privat
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Röhrse/Namibia

Am Anfang waren es „nur“ Schuhe, mittlerweile sind es riesige Container, die von Deutschland auf den Weg nach Namibia auf dem afrikanischen Kontinent gebracht werden. Mittlerweile sind 46 Container mit Spenden aus Deutschland in Afrika eingetroffen, demnächst soll der nächste auf die Reise gehen. Organisiert werden die Hilfstransporte vom Verein „Hilfe für Namibia“ aus Röhrse.

Zuletzt durften sich Schüler der deutschen Schule in Grootfontain über die Lieferung aus Deutschland freuen, und auch die Trikotspende des TSV Eixe wurde von Sportlern in der Region Ohangwena an der Grenze zu Angola gefeiert. „Viele Einrichtungen konnten unterstützt werden“, freut sich Pressewartin Heike Schnell.

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Beliebt sind Spenden aus dem medizinischen Bereich

Die Vorbereitungen für Container Nummer 47 laufen auf Hochtouren. Am Samstag, 22. Februar, sind Mitglieder und weitere Interessierte eingeladen, ab 9.30 Uhr auf der Gästefarm Afrika von Katrin und Hans-Werner Behrens tatkräftig mit anzupacken, und den Container zu beladen.

„Mit dabei sind wie immer Dinge des täglichen Bedarfs, Rollstühle sowie Bedarf für Krankenhäuser und Altenheime. Hier ist die Nachfrage immer sehr groß, gerade für medizinische Dinge“, weiß Heike Schnell. „Es gab auch schon Lieferungen mit Musikinstrumenten für Musiker oder Musikschulen, aber so etwas ist diesmal nicht dabei.“ Sie bedankt sich schon jetzt bei allen Spendern und Helfern.

Am 28. Februar wird der Container dann mit der Reederei Deutsche Afrika-Linien in Bremerhaven verschifft, etwa vier Wochen später, Ende März, soll er in Namibia ankommen – rechtzeitig vor Ostern. „Vor Ort koordiniert dann ein Vereinsmitglied die Verteilung an feste Stellen. Wir unterstützen überwiegend Schulen, Kinder- und Altenheime“, berichtet die Heike Schnell.

Namibiafest am 20. Juni

Begonnen habe alles 1995 mit Schuhen, die an den Peiner Schulen gesammelt wurden, erinnert sich die Pressewartin. Doch das sei nur kurze Zeit möglich gewesen, aus „hygienischen Gründen“ wurde es untersagt, „damit keine Krankheiten übertragen werden“, so Schnell. Dann habe man die Auswahl der Hilfsgüter ausgeweitet, und mittlerweile würden regelmäßig zweimal jährlich Container nach Namibia geschickt. „Wenn alles gut geht, können wir Ende nächsten Jahres oder im Jubiläumsjahr 2022 den 50. Container losschicken. Dann besteht der Verein nämlich 25 Jahre“, verrät sie.

Finanziert werden die Transporte mithilfe von Mitgliedsbeiträgen und Spenden, etwa 5000 Euro kostet ein Transport eines 33 Kubikmeter fassenden Containers. „Und wir richten in jedem Jahr das Namibiafest aus, um Gelder zu sammeln. In diesem Jahr findet es am 20. Juni statt“, weist Heike Schnell schon jetzt auf die beliebte Veranstaltung hin.

Von Redaktion

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