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Stadt Peine Hier ist jetzt die Ambulante Hilfe Peine zu finden
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15:24 13.09.2019
Bärbel Schuster (links) Monika Bartels-Röker in den neuen Räumlichkeiten der Diakonische Gesellschaft. Quelle: Michaela Gebauer
Peine

Bunte Einweihungsfeier mit Cello- und Klaviermusik an der Werderstraße 45: Das Team der Ambulanten Hilfe der Diakonischen Gesellschaft Wohnen und Beraten präsentierte am Freitag ihre neuen Büroräume der Öffentlichkeit. Zahlreiche bekannte Peiner waren dazu eingeladen.

Die Sozialarbeiter der Diakonischen Gesellschaft Wohnen und Beraten helfen bedürftigen Menschen seit 1986 bei der Wohnungssuche. 15 Jahre hatte das Team der Ambulanten Hilfe nun selbst nach passenden Büroräumen gesucht. „Ziel war es, ein Büro in zentraler Lage zu finden, damit die Wege zum Arbeitsamt oder Landkreis kurz sind“, sagt die Sozialarbeiterin Bärbel Schuster in ihrer Eröffnungsrede.

Sozialarbeiter mussten sich Büros teilen

Früher musste sich das Team mehrere Büros teilen. „Das war aber kontraproduktiv für unsere Arbeit“, erinnert sich Schuster, „Wenn wir beraten haben, musste der andere Kollege oder die Kollegin den Raum verlassen.“ Inzwischen wurde dieses Problem gelöst, indem alle sieben Sozialarbeiter ein eigenes Büro haben.

„Dazu haben wir jetzt auch noch ein Büro für die Verwaltungskraft, einen geräumigen Wartebereich und einen Raum, um Wäsche waschen und trocknen zu können“, sagt Schuster. Der Raum mit der Waschmaschine sei dem Team besonders wichtig, da es für bedürftige Peiner ansonsten keine Möglichkeit gebe, in der Stadt seine private Wäsche zu waschen.

Zuvor war die Ambulante Hilfe an der Kantstraße 39 untergebracht. Dort hatten sich die Räumlichkeiten zu einer Art Treff entwickelt. „Das war uns auch sehr wichtig, da viele unserer Kunden alleine sind und keine Freunde und Familie haben“, sagt Schuster. Sie hofft, dass diese fröhlichen Treffen nun auch an der Werderstraße weitergeführt werden.

In Peine fehlt bezahlbarer Wohnraum

Eine weitere große Herzensangelegenheit der Ambulanten Hilfe ist der soziale Wohnungsbau. „Es fehlt dringend bezahlbarer Wohnraum für Alleinerziehende, Geringverdienende und Senioren“, betont Schuster. Diese Worte fanden insbesondere bei der stellvertretenden Bürgermeisterin Gabriele Handke (SPD) Anklang. Sie möchte dieses Thema erneut ins Rathaus bringen und hofft, dass „der sozial geförderte Wohnungsbau in die Tat umgesetzt werden kann.“

Von Michaela Gebauer

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