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Stadt Peine Heimstätten-Projekt in Peine hat mit Wetterkapriolen zu kämpfen
Stadt Peine Heimstätten-Projekt in Peine hat mit Wetterkapriolen zu kämpfen
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08:00 30.08.2018
Baustellenbesichtigung: Bernd Kielhorn (links) und Karl-Heinz Linnert schauen sich die Entwicklung des Heimstätten-Projektes am Rosenhagen an. Quelle: Tobias Mull
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Peine

Für rund 1,6 Millionen Euro baut die städtische Wohnungsgesellschaft Peiner Heimstätte am Rosenhagen 18 derzeit acht Zwei-Zimmer-Wohnungen. Eigentlich liegen die Arbeiten gut im Plan – das Projekt hatte und hat jedoch mit extremen Wetterbedingungen zu kämpfen.

Erst Wasser, dann Hitze

„In der Anfangsphase im Herbst vergangenen Jahres gab es Starkregen und Hochwasser – und nun haben wir diese Hitze“, sagt Heimstätten-Geschäftsführer Karl-Heinz Linnert. Die lange Regenphase hätte damals die archäologischen Grabungen stark behindert, letztlich musste sogar der Baugebinn verschoben werden.

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„Die permanent hohen Temperaturen führen jetzt wieder zu Verzögerungen“, ergänzt der Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Kielhorn. Zwar sei es nicht so schlimm wie auf anderen Baustellen der Heimstätte, wo sich wegen der Hitze auch schon mal der Kleber für die Wärmedämmplatten verflüssigt und für Probleme sorgt, aber auch beim Projekt am Rosenhagen sind die Auswirkungen des Rekordsommers zu spüren.

Firmen fangen frühmorgens an

„Außenarbeiten sind eigentlich nur in den Randstunden möglich“, sagt Linnert. Die Firmen würden deshalb auch so früh wie möglich anfangen, damit man vor der Hitze ab der Mittagszeit schon viel schaffen kann. „Es ist wirklich bewundernswert, was die einzelnen Handwerker hier leisten“, so der Geschäftsführer weiter.

Gebaut wird ein achtteiliges Familienhaus mit insgesamt 480 Quadratmetern Wohnfläche und ein dazugehöriges Nebengebäude mit Abstellräumen sowie Parkplätzen und einer kleinen Grünanlage. „Zwei Wohnungen sind barrierefrei und speziell für Rollstuhlfahrer konzipiert“, unterstreicht Kielhorn.

Die einzelnen Wohneinheiten sind dabei zwischen 52 und 62 Quadratmeter groß. Ende des Jahres soll dann alles fertig sein. „Es gibt sogar schon eine Mietanfrage“, so Linnert abschließend.

Von Tobias Mull