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Stadt Peine Gymnasium am Silberkamp feierte Schulfest
Stadt Peine Gymnasium am Silberkamp feierte Schulfest
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11:00 17.08.2018
Prominente Gäste beim Schulfest: Matthias Raabe, Klaus Saemann, Hubertus Heil, Ulrike Bock, Horst Horrmann, Rainer Röcken Quelle: Antje Ehlers
Peine

„“25 Jahre Ganztag – mehr als Schule“ – unter diesem Motte veranstaltete das Gymnasium am Silberkamp gestern ein großes Schulfest. Eingeladen waren nicht nur die Schüler und ihre Familien, auch ehemalige Schüler waren zu Gast. Darunter waren zum Beispiel der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), der 1992 an der Schule sein Abitur ablegte, der Landtagsabgeordnete Christoph Plett (CDU) und Bürgermeister Klaus Saemann (SPD).

Einige Schülerinnen präsentierten die Kunst des Hand-Letterings. Quelle: Antje Ehlers

Vorausgegangen waren dem Schulfest Projekttage, in denen das Schulfest vorbereitet wurde. Zahlreiche Projektgruppen konnten ihre Arbeit vorstellen und stießen bei den Gästen überwiegend auf großes Interesse. Dazu zählten zum Beispiel Arbeiten aus Stein im Kulturen-Garten oder die Kunst des Hand-Letterings, bei der die Schrift neu gestaltet wird.Lang war die Menschenschlange vor dem Musikraum, aus dem die Gewinner der Tombola ihre Preise abholen durften.

Höhepunkt des Nachmittages war eine Talk-Runde mit prominenten Gästen

Schulleiterin Ulrike Bock und der stellvertretende Schulleiter Matthias Raabe gaben einen kurzen Rückblick auf die Geschichte des 25-jährigen Ganztagsbetriebes, dann folgte der Höhepunkt des Nachmittages. Der bekannte Radio- und Fernseh-Journalist Dirk Plasberg moderierte eine Talk-Runde mit Heil, Plett und Saemann so wie weiteren prominente ehemalige Schülern, die ihren Lebensweg erfolgreich gestaltet haben. Alle berichteten von Anekdoten aus ihrem Schulleben, dankten aber auch den Lehrern für die „im Nachhinein doch schöne zeit“, wie Hubertus Heil sich ausdrückte. Er zum Beispiel habe beinahe die elfte Klasse nicht geschafft, da er seinerzeit, unmittelbar nach der Grenzöffnung 1989, viel im Osten „in Sachen Werbung für die SPD“ unterwegs gewesen sein. „Dennoch verkläre ich meine Schulzeit nicht, sondern betrachte sie mit entsprechendem Abstand differenziert“, sagte er.

Dirk Plasberg (links im Gespräch mit Klaus Saemann, Ina Munzel, Charleen Schirmer, Christoph Plett und Hubertus Heil. Quelle: Antje Ehlers

Nicht nur Amüsantes wurde erzählt

Christoph Plett gab, ebenso wie Heil zuvor, zu, kein „Musterschüler“ gewesen zu sein – zumindest kein strebsamer. Er erinnerte besonders an eine Begebenheit, bei der sich schon Ende der 80er Jahre sich Schüler und Lehrer hinter eine Schülerin aus dem ehemaligen Jugoslawien stellten, um sie kurz vor dem Abitur vor einer Abschiebung zu bewahren.

Klaus Saemann mochte sich, wie die meisten anderen auch, nicht zu seinem Abitur-Durchschnitt äußern. „Wir wollen doch hier heute motivieren, daher sage ich lieber nichts“, sagte er und sorgte damit für ein Schmunzeln in der Mensa.

Die weiteren Gäste blickten ebenfalls mit erheiternden Anekdoten auf ihre Schulzeit zurück und veranlassten somit auch Schüler, Lehrer und Eltern, Schule und Schulzeit aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten.

Die Mensa war bei der Gesprächsrunde sehr gut mit interessierten Zuhörern gefüllt. Quelle: Antje Ehlers

Von Antje Ehlers

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