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Stadt Peine Gymnasiasten zeigen Grundschülern magische Experimente
Stadt Peine Gymnasiasten zeigen Grundschülern magische Experimente
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17:07 22.01.2020
Die „hellen Köpfe“ der Grundschule Edemissen mit den Forschern des Gymnasiums und ihren Lehrerinnen. Quelle: Mara-Ann Meeuw
Peine

Eine Veranstaltung im Peiner Ratsgymnasium begeistert zur Zeit Hunderte Grundschüler. Die 15. „Physik für helle Köpfe“-Woche bietet über 400 Viertklässlern aus dem gesamten Landkreis die Möglichkeit, Physik und Informatik kennenzulernen. Dabei werden die Gymnasiasten selbst zu Lehrern. Organisiert wird das Projekt von Dorothea Hahne, Physiklehrerin, sowie Ulrike Pape und Moana Dieckhoff, den Lehrerinnen der Forschungsklasse.

Physik im Alltag – Experimente für Zuhause

Begeisterte Gesichter und erstaunte Ausrufe – im Physikraum sind zum Beispiel zahlreiche Kinder der Grundschule Edemissen fasziniert von den Experimenten, die ihnen von den Schülern der Forscherklasse des Gymnasiums gezeigt werden. Mit Spiegeln, Lichtern und Würfeln tauchen die Kleinen ein in die Welt der Physik und können selbst herausfinden, wie ein Kaleidoskop funktioniert oder was passiert, wenn man sich selbst in einem Löffel betrachtet.

„Wir haben hier kinderfreundliche Experimente mit Alltagsgegenständen, die eindrucksvolle Phänomene zeigen“, freut sich Dieckhoff und Hahne betont: „Das Besondere ist, dass unsere Forscher selber die Rolle des Lehrers übernehmen und anderen etwas zeigen und beibringen können.“ Die Schüler seien begeistert und motiviert bei der Sache. Auch Schulleiter Manfred Filsinger freut sich über das Engagement seiner Schüler: „Dieses Projekt ist eine tolle Gelegenheit für unsere Forscher, Verantwortung zu übernehmen und es kommt sehr gut an.“

Magie und Illusion

Das beweist auch die gute Laune: Die großen und kleinen Kinder lachen, staunen und arbeiten fleißig mit. So auch Mia (9) und Hamza (10). Interessiert hören sie zu, während Liv (11) ihnen einen Zaubertrick zeigt. Dafür stellt Liv eine brennende Kerze vor eine durchsichtige CD-Hülle. Dahinter platziert sie ein Gefäß und füllt es mit Wasser. Für die Kinder sieht es aus, als würde die Kerze im Wasser weiter brennen – eine Illusion, die sich auch Magier zunutze machen.

Grundschüler aus dem Landkreis Peine konnten während der Projektwoche „Physik für helle Köpfe“ interessante Experimente machen und lernen, wie man Computer programmiert.

„Das war mein Lieblingsexperiment“, sagt Mia. Ihr habe der Tag Spaß gemacht, weil sie vieles noch nicht wusste und kennenlernen konnte. „Wir haben etwas Besonderes gemacht, vor allem das spiegelverkehrte Labyrinth war mein Favorit“, so Hamza. Forscherin Liv ist stolz auf ihre Schützlinge: „Sie haben sehr gut mitgearbeitet, das war toll.“ Für sie war es interessant, in die Rolle der Lehrerin zu schlüpfen.

Die Programmierer der Zukunft

Während eine Gruppe im Physikraum experimentiert, ist eine zweite Gruppe im Computerraum. Unter Aufsicht von Informatiklehrer Michael Lange gewähren die Gymnasiasten den Edemisser Schülern einen ersten Blick in die Welt der Informatik. „Die Schüler programmieren einen Minicomputer, den Arduino, mit LED-Lichtern und einem Spezialprogramm, bis sie am Ende eine kleine Ampel haben“, erklärt Lange.

„Hier ist es klasse, weil man mit Elektronik arbeiten kann“, sagt Matthias (10) dazu,und Tom (9) freut sich über die Teamarbeit und die Umsetzung eigener Ideen. Zum Schluss durften alle stolz ihre Projekte vorstellen. Bis Freitag finden die Projekttage noch statt. „Sie sind eine tolle Möglichkeit, die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften sowie Technik auszubauen und Interesse bei den Kindern zu wecken“, betont Hahne abschließend.

Von Mara-Ann Meeuw

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