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Stadt Peine Wohneigentum in Peine ist teurer geworden
Stadt Peine Wohneigentum in Peine ist teurer geworden
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20:00 13.03.2019
Winfried Borch (l.) und Dr. Volker Stegelmann erläutern den jüngsten Grundstücksmarktbericht für den Landkreis Peine. Quelle: Kathrin Bolte
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Peine

Insgesamt wurden 395 Millionen Euro im Landkreis Peine durch Verkäufe aller Grundstücksarten umgesetzt. Dr. Volker Stegelmann, Vorsitzender des Gutachterausschusses für Grundstückswerte Braunschweig-Wolfenbüttel, und Winfried Borch vom Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) zeigten auf: „Im Durchschnitt ergab sich ein Kaufpreis bei Bauland von 121 Euro pro Quadratmeter. In der Stadt Peine ist die Zahl der verkauften Bauplätze im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben und liegt bei einem mittleren Preis von 90 Euro pro Quadratmeter“, hieß es weiter.

In Vechelde lag der Kaufpreis im Durchschnitt bei 160 Euro pro Quadratmeter, in Edemissen bei 110 Euro, in Ilsede bei 95 Euro, in Hohenhameln ebenfalls bei 95 Euro und in Legende bei 121 Euro.

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Freistehende Häuser in Peine kosten 205 000 Euro

Für ein freistehendes Haus investierten Käufer im Landkreis Peine durchschnittlich 205 000 Euro. Zum Vergleich: In Braunschweig liegt der Preis im Schnitt bei 364 000 Euro, in Wolfsburg bei 338 000 und in Salzgitter bei 184 000 Euro, geht aus dem Bericht hervor.

Deutlich mehr mussten Käufer für Reihen- und Doppelhäuser im letzten Jahr berappen. Im Durchschnitt lag der Preis bei 169 000 Euro, 144 000 Euro waren es im Vorjahr.

Eigentumswohnungen rund 16 000 Euro teurer als in 2017

Preisanstiege gab es auch bei Eigentumswohnungen. Wie aus dem Bericht hervorgeht, musste für eine Eigentumswohnung (Erstverkauf) durchschnittlich 254 000 Euro bezahlt werden. Im Jahr zuvor waren es 16 000 Euro weniger. „Die gestiegenen Preise lassen sich einfach dadurch erklären, dass die Nachfrage höher ist als das Angebot,“ erklärt Borch. „Hinzu kommen gestiegene Herstellungskosten der Baufirmen.“

„Der Wert für Ackerland lag in 2018 bei vier Euro pro Quadratmeter und ist damit unverändert zum Vorjahr. Für Grünflächen lag er bei durchschnittlich 1,20 Euro pro Quadratmeter, 20 Cent mehr als noch im Vorjahr“, so Dr. Stegelmann.

Von Kathrin Bolte

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