Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Stadt Peine Grüne sprechen von „Hilflosigkeit“ bei Peiner SPD
Stadt Peine Grüne sprechen von „Hilflosigkeit“ bei Peiner SPD
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:00 05.06.2019
Europawahl: Mit diesen Wahlplakaten warben Grüne und SPD in der Peiner Innenstadt. Quelle: Kathrin Bolte
Kreis Peine

Die vergangene Europawahl erscheine als eine Zäsur. Schaue man aber genauer hin, so bilde sich hier eine Entwicklung ab, die sich seit Jahren abzeichne. „Leider hat auch die Peiner SPD noch nicht begriffen, dass die ,guten alten Zeiten’ vorbei sind, in denen den beiden alten Volksparteien die Gunst der Wähler automatisch sicher war“, äußert sich Stefanie Weigand vom Peiner Kreisverband der Grünen. „Die Ursachen für die herben Wahlschlappen der SPD alleine in der Ausblendung eines global so wichtigen Themas wie dem Klimaschutz zu suchen zeigt, dass hier nicht viel Einsicht gereift ist.“

Partei intern erneuert

Claudia Wilke von den Grünen ergänzt: „Nicht nur unsere ökologischen Kernthemen, die zurzeit tatsächlich nur wir Grüne glaubhaft vertreten, haben unseren Erfolg herbeigeführt. Wir haben die Konsequenzen aus vergangenen Wahlen gezogen, die Partei intern erneuert, uns geeint und trotzdem weiter nach außen stringent an unseren Zielen gearbeitet. Die schlichten und falschen Erklärungsversuche des SPD-Landtagsabgeordneten Matthias Möhle in der PAZ zeigen vor allem Hilflosigkeit. Denn natürlich weiß er, dass wir Grüne uns schon lange mit Unterstützung renommierter Fachleute tragfähige Konzepte erarbeitet haben, wie die ökologische Wende auch ökonomisch klug und verlässlich für alle gestaltet werden kann – gerade mit Blick auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze zum Beispiel im Energiebereich und eine sozialverträgliche Umgestaltung von Industriezweigen, deren Bedeutung zwangsläufig geringer wird. Seine Bemühungen, unsere ,Versprechen’ einzulösen, nehmen wir etwas erstaunt zur Kenntnis. Über die Glaubwürdigkeit unserer Wahlprogramme entscheiden nicht andere Parteien, sondern auch in zukünftigen nationalen Wahlen die Wähler.“

Riesige Unterstützung durch Jugendliche

Die Grünen in Peine hätten fast in gleicher Stärke wie im Bundesdurchschnitt in allen Altersgruppen dazu gewonnen. Und natürlich freue man sich besonders über die riesige Unterstützung der Jugendlichen. Auch wenn die meisten der Schüler der „Fridays for future“-Bewegung leider noch gar nicht wählen dürften: Sie hätten verstanden, dass es um mehr gehe als um Wahlkampfversprechen. „Ihren Forderungen nach einer lebensfähigen Zukunft sollten sich alle Parteien verpflichten – und das wird in Zukunft nur miteinander gehen. Zumal wir nicht nur die Herausforderungen der ökologischen Krise zu meistern haben, sondern ganz besonders auch im Kampf um unseren sozialen Zusammenhalt die gesellschaftliche Schere wieder verringern und unsere humanistischen Werte sowie eine klare Haltung verteidigen müssen“, schließt Weigand ab.

Von Thomas Kröger

Den internationalen „Tag der Umwelt“ am Mittwoch, 5. Juni, feiern Menschen in rund 150 Ländern. Er mahnt, dass wir mit unserer Erde und unserer Umwelt nachhaltig umgehen. Dies fordern auch die Vertreter der „Fridays for Future“-Bewegung. #EsIstUnsErnst: PAZ, AZ und WAZ suchen Klimaretter.

05.06.2019

Auch am heutigen Mittwoch gibt es im Kreis Peine Tempokontrollen. Der Landkreis hat die zu erwartenden Einsatzorte wie immer schon vorab bekanntgegeben.

05.06.2019
Stadt Peine Pflanzenschutzmittel Carbofuran - Entsetzen über Giftköder in Peine

Atemlähmung und Blutdruckabfall – der Kontakt mit dem verbotenen Pflanzenschutzmittel Carbofuran kann tödlich enden. In Peine gibt es nun anscheinend einen Giftköder mit dem gefährlichen Stoff, ein Vogel ist bereits gestorben. Und das ist nicht der erste Fall...

04.06.2019