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Stadt Peine Stromausfall: Mehr als 5700 Haushalte waren betroffen
Stadt Peine Stromausfall: Mehr als 5700 Haushalte waren betroffen
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19:26 26.07.2019
Der Stromausfall ist auf einen Brand in einem Umspannwerk am Heideweg im Osten Peines zurückzuführen. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften vor Ort. Quelle: Antje Ehlers
Kreis Peine

Für etwa zwei Stunden waren am Freitagvormittag weite Teile des Peiner Landes ohne Strom. Die Ursache war ein Brand im Umspannwerk Ost, direkt hinter dem Peiner Hagebaumarkt. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften vor Ort und brachte das Feuer schließlich unter Kontrolle. Was den Brand ausgelöst hatte, konnte noch nicht ermittelt werden.

Gegen 10.40 Uhr war der Strom ausgefallen. Betroffen waren große Teile der Kernstadt sowie weitere Ortschaften im Umkreis – vor allem im Nordosten des Landkreises. Nach Angaben des Energieversorgers Eon Avacon hatten mindestens 5700 Haushalte keinen Strom.

Auf der Eon-Störungskarte im Internet wurden die Ortschaften Bortfeld, Ersehof, Fürstenau, Harvesse, Klein Ilsede, Meerdorf, Neubrück, Rüper, Sophiental, Wendeburg, Wense und Wipshausen als „stromlos“ aufgeführt. Betroffen waren nach Aussage von Petra Kawaletz von den Stadtwerken Peine auch einige Ortsteile von Peine und der Ostteil der Kernstadt.

„Seit 12.45 Uhr waren alle Haushalte wieder an das Stromnetz angeschlossen“, sagte Michaela Fiedler, Sprecherin des Energieversorgers Eon Avacon, auf PAZ-Anfrage. Man habe die Haushalte sukzessive wieder zugeschaltet.

„Ursache für das Problem war der Brand im Umspannwerk – das steht fest. Wir wissen aber noch nicht, wie es zu dem Feuer gekommen ist“, so Fiedler weiter. „Die Ermittlungen dazu laufen. Bis Ergebnisse vorliegen, wird es aber noch einige Tage dauern.“ Stadtwerke-Sprecherin Kawaletz ergänzte, dass vor der Ermittlung der Brandursache zunächst Reinigungsarbeiten erfolgen müssten.

Und wie haben die Peiner den Stromausfall wahrgenommen? Eingeschränkt war unter anderem in der Kernstadt der Betrieb an der Esso-Tankstelle am Schwarzen Weg. Mit dem Wegfall des Stroms war auch das Tanken nicht mehr möglich, lediglich die Kasse, die im Akku-Betrieb läuft, konnte noch ein wenig betrieben werden.

Auch beim benachbarten Fitnesstudio war der Betrieb für die Dauer des Stromausfalls eingeschränkt. Da viele Geräte, aber auch der Zutrittsbereich mit Strom betrieben werden, habe es auch dort Probleme gegeben, hieß es.

Auch die Apotheke in der Duttenstedter Straße blieb vom Stromausfall nicht verschont. „Dies kann bei der Ausgabe von Medikamenten zum Problem werden“, erklärte Apothekerin Merete Sundholm. Fehle der Strom, könne die Kühlung beeinträchtigt werden, die für viele Arzneien notwendig sei. „Deshalb gibt es eine Notstromversorgung, die die Kühlung aufrechterhält und den Notbetrieb ermöglicht“, sagt Sundholm.

Von Antje Ehlers und Kerstin Wosnitza

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