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Stadt Peine Groß Lafferde: Brand in Gemeinschaftsunterkunft
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Groß Lafferde: Brand in Gemeinschaftsunterkunft

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16:19 26.04.2021
In der Sammelunterkunft an der Bierstraße etwas außerhalb von Groß Lafferde hat es am Sonntagnachmittag gebrannt.
In der Sammelunterkunft an der Bierstraße etwas außerhalb von Groß Lafferde hat es am Sonntagnachmittag gebrannt. Quelle: Kerstin Wosnitza (Archiv)
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Groß Lafferde

Das hätte böse ausgehen können: In der Gemeinschaftsunterkunft an der Bierstraße in Groß Lafferde ist am Sonntag, 25. April, nachmittags gegen 15.30 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Nach dem Eingang des Notrufs bei der Integrierten Einsatzleitstelle wurde sofort ein Großalarm ausgelöst. Ausgerückt sind die freiwilligen Feuerwehren von Groß Ilsede, Ölsburg, Oberg, Gadenstedt, Groß Bülten und Groß Lafferde, außerdem die Polizei. 

Bewohner haben sich selbst in Sicherheit gebracht

Schon beim Eintreffen bemerkten die Rettungskräfte eine starke Rauchentwicklung aus dem Fenster eines Obergeschosses. Die Bewohner der Unterkunft hatten sich laut Polizeibericht bereits in Sicherheit gebracht. „Die Feuerwehrleute haben sich gleich nach ihrem Eintreffen vergewissert, dass sich niemand mehr im Gebäude aufhielt“, berichtet der Sprecher der Gemeindefeuerwehr, Rainer Czach, der selbst mit im Einsatz war. 

Gleichzeitig gingen sie unverzüglich gegen das Feuer vor, das in einem der Wohnräume ausgebrochen war und schnell gelöscht werden konnte. Im Anschluss sei gelüftet und mit der Wärmebildkamera überprüft worden, ob sich noch Glutnester gebildet haben. „Das war aber nicht der Fall“, sagt Czach und zeigt sich erleichtert darüber, dass die Sache insgesamt so glimpflich abgelaufen ist. 

Laut Polizei ist es den Feuerwehren durch ihr schnelles Eingreifen gelungen, einen größeren Schaden zu verhindern. Nun soll die Brandursache ermittelt werden. Dazu entsandte die Polizei Spezialisten der Tatortgruppe aus Salzgitter. Neben der fachmännischen Untersuchung der Brandstelle werden auch Zeugen befragt. Angaben zur Schadenshöhe sind zurzeit noch nicht möglich.

Von Kerstin Wosnitza