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Stadt Peine ACE-Verkehrsclub appelliert an Autofahrer
Stadt Peine ACE-Verkehrsclub appelliert an Autofahrer
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09:00 09.07.2019
Vor zwei Peiner Schulen – hier die Wallschule – beobachteten Horst Kirch (links) und Günter Kreye vom ACE den Verkehr. Quelle: Thomas Kröger
Peine

Mit „Goodbye Elterntaxi“ appelliert der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, an alle Familien mit Kindern im Vor- und Grundschulalter, das Elterntaxi möglichst stehen zu lassen. Ziel der Aktion ist es, Unfallgefahren im unmittelbaren Schulumfeld zu vermeiden und Kindern die Chance zu geben, selbstständig sicher unterwegs zu sein. Die Aktion steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD).

Beobachtungen an Burg- und Wallschule

Die beiden Ehrenamtlichen des ACE Peine, Vorsitzender Günter Kreye und sein Stellvertreter Horst Kirch, checkten dazu an zwei Aktionstagen vor den Sommerferien den morgendlichen Bringverkehr der Burgschule mit 380 und der Wallschule mit 260 Grundschulkindern. Die beiden Experten achteten dabei auf folgende Fehler: Parken im Halteverbot, in der zweiten Reihe, Parken auf dem Geh- oder Radweg, in einer Einfahrt sowie das Aussteigen auf der Fahrbahnseite.

Nicht alle Fahrer verhielten sich fehlerfrei

 Kreye sagt: „Vor der Burgschule wurden 72 Fahrzeuge gezählt, von denen sich nur 22 fehlerfrei verhielten. Etwa 19 Prozent der Schüler wurden mit dem Auto zur Schule gebracht. Diese Zahlen zeigen, dass sich hier das Verhalten noch viel positiver gestalten lässt. Vor der Wallschule - mit wesentlich kleinerer Schülerzahl - wurden 25 Fahrzeuge gezählt, von denen sich 18 Fahrer vorbildlich verhielten. Es wurden nur knapp 10 Prozent der Schüler mit dem Auto gebracht. Die Verkehrssituation ist dort entspannter.“

Chancen für Eltern und Kinder

Mit Blick auf die Zahl der Schüler, die ohne Auto ihren Schulweg zurücklegen, könne man die Eltern loben. Hier bekämen Kinder die Chance, Sicherheit im Straßenverkehr zu erlangen, durch ganz praktisches Üben – zu Fuß, mit dem Rad und in der Gemeinschaft. „Wenn der Weg zu lang ist, sollten die Schüler zumindest die letzten 500 Meter eigenständig zurücklegen. Der eigene Schulweg stärkt Schritt für Schritt die Verkehrskompetenz der Kinder“, erläutert Kreye. Für Eltern und Kinder entstünden so vielfältige Chancen: Freundschaften würden geschlossen und Ängste sowie Bewegungs- und Koordinationsdefizite abgebaut. Auch Eltern werde geholfen, ihre Angst um das eigene Kind abzubauen. Wer seinem Kind möglichst viel abnehmen möchte, beraube es wertvoller Erfahrungen und Trainingssituationen.

Positives Fazit

„Die Beobachtungen dieser Zählungen stimmen uns positiv. Darüber, wie wichtig Rücksichtnahme gegenüber den schwächsten Verkehrsteilnehmern ist, scheint man sich in Peine bewusst zu sein“, zieht der ACE-Vorsitzende ein für die Fuhsestadt positives Fazit.

Von Redaktion

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