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Stadt Peine Gesprächsabend: Was ist eigentlich die Wahrheit?
Stadt Peine Gesprächsabend: Was ist eigentlich die Wahrheit?
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12:59 22.03.2019
Bibelwoche: Gesprächsabend im St.-Jakobi-Gemeindehaus.
Bibelwoche: Gesprächsabend im St.-Jakobi-Gemeindehaus. Quelle: Privat
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Peine

Zu einem Gespräch über den Brief von Paulus an die Philipper hatten die katholische Gemeindereferentin Petra Zappe und Superintendent Dr. Volker Menke ins St.-Jakobi-Gemeindehaus eingeladen. Im Zentrum stand die Frage: „Was ist eigentlich die Wahrheit?“

Gemeinsames Lied

Der Gesprächsabend begann mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Nun singe Lob du Christenheit“. Dann verteilte der Superintendent ein Bild, das alle Anwesenden betrachten sollten, um dann ihre Gedanken dazu zu äußern. Diese waren vielfältig – Stoff mit grobem Muster, Zahl eins, Feuer, durchgedrückte Wachstuchdecke, Gewalt und Blut waren nur einige der Ideen zum Motiv.

Gemeinsam wurde Textauszüge aus dem Philipperbrief gelesen

„Das Bild hat etwas mit Paulus zu tun. Es ist von Erich Krian, der 1948 in Dortmund geboren wurde. Er hat einige Werke zu Paulus gemalt. Dieses trägt den Titel ,Denn ich habe keinen, der so ganz meines Sinnes ist’. Auch bei Paulus gibt es gegenteilige Seiten und eine Gespaltenheit“, erklärte Zappe.

Gemeinsam wurde dann der Textauszug aus dem Philipperbrief gelesen – und die Teilnehmer konnten sagen, welche Stellen sie besonders berühren und wo ihre Gedanken hängen bleiben. Besonders eifrig wurde die von Menke gestellte Frage, ob Paulus nun eigentlich Jude oder Christ war, diskutiert. Aber auch die Frage nach Wahrheiten und Vertrauen auf Jesus brachte viele unterschiedliche Ansichten zutage.

Filmabend in der Lutherkapelle am Walzwerk

„Ich finde wichtig, dass man nicht vollkommen sein muss. Man ist auf dem Weg. Manches ist gut, manches muss man revidieren. Wichtig ist nur, dass man immer weiter geht“, meinte Zappe. Nach der angeregten Diskussion endete der Gesprächsabend mit einem gemeinsamen Lied und dem Segen.

Zum Abschluss der ökumenischen Bibelwoche tauschen die Pastoren der beteiligten Gemeinden, Christuskirche, St-Jakobi, Heilige Engel, Frieden und Martin Luther dann am Sonntag, 24. März, die Kanzeln in den Gottesdiensten.

Von der Redaktion