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Stadt Peine Gerichtsverhandlung: Wie war das mit der Schlägerei in Peine?
Stadt Peine Gerichtsverhandlung: Wie war das mit der Schlägerei in Peine?
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10:13 16.08.2019
Im Amtsgericht Peine wurde die Anklage gegen einen 47-Jährigen fallen gelassen. Quelle: dpa
Peine

Hat ein 47-Jähriger einem 22-Jährigen im Peiner Werderpark eine Glasflasche auf dem Kopf geschlagen oder nicht – dieser Sachverhalt sollte jetzt vor dem Peiner Amtsgericht geklärt werden. Dabei entlastete das Opfer den Angeklagten. Doch der Reihe nach.

Am 16. September des vergangenen Jahres war der Angeklagte nach einem Dart-Abend im Stern-Kiosk am Hagenmarkt, anschließend ging mit zwei weiteren Personen nach Mitternacht durch den Werderpark.

Dort seien sie auf eine weitere Gruppe mit fünf oder sechs Personen getroffen und es kam zu einer Schlägerei. Dabei wurde auch eine Glasflasche auf dem Kopf eines 22-Jährigen zertrümmert. Das Opfer soll dabei eine blutende Kopfverletzung am Ohr erlitten haben. Fotos von den Verletzungen lagen dem Gericht zur Einsicht vor.

Passant ruft Polizei und Krankenwagen

Ein Passant hatte den Vorfall gesehen und die Polizei und einen Krankenwagen gerufen. Beim Angeklagten wurde anschließend ein Atem-Alkoholwert von rund 1,1 Promille festgestellt.

Der Angeklagte behauptete während der Verhandlung, dass seine Gruppe von der anderen Gruppe erst mit verbalen Sprüchen und Beleidigungen und danach mit Schlägen und Tritten im Bereich des Werderparks angegriffen worden sei.

„Die haben uns angegriffen. Wir haben Angst gehabt und uns nur verteidigt“, sagte der 47-Jährige aus und erklärte weiter: „Danach haben die sich bei uns entschuldigt, damit war es eigentlich für uns erledigt. Wir haben uns später sogar in der Gaststätte im ,Gleis 1’ getroffen und weitergefeiert.“

Täter kann nicht ermittelt werden

Auch das Opfer hatte Zweifel an der Täterschaft des 47-Jährigen. „Der Täter sah ähnlich aus, war jedoch wesentlich kleiner“, so der 22-Jährige.

Nach dieser Aussage wurde auf eine weitere Befragung der weiteren Zeugen verzichtet. Der Richter beschloss in Abstimmung mit der Staatsanwältin und dem Angeklagten, das Verfahren auf Kosten der Staatskasse einzustellen. Der wahre Täter konnte noch nicht ermittelt werden.

Von Eckhard Bruns

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