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Stadt Peine Fundsachen kamen unter den Hammer
Stadt Peine Fundsachen kamen unter den Hammer
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11:51 13.06.2019
Zahlreiche Fahrräder und andere Gegenstände versteigerte Auktionatorin Bettina Grete an die Interessierten. Quelle: Svenja Felka
Peine

Das große Bietergefecht hat am Mittwoch um 15 Uhr begonnen: Die Stadt Peine lud zur öffentlichen Versteigerung vor das Gelände der Städtischen Betriebe Peine ein. Unter den Hammer kamen Fundsachen, die länger als sechs Monate im Fundbüro der Peiner Stadt gelagert waren und nicht von ihren ursprünglichen Besitzern abgeholt wurden.

Schmuck, Taschen, Fahrräder und vieles mehr

Trotz des regnerischen Wetters kamen mehr als 60 interessierte Bieter zusammen, um sich die günstigen Artikel zu sichern. Schon im Vorfeld der Veranstaltung beäugten die potenziellen Käufer mit kritischen Blicken die angebotenen Gegenstände. Zu ersteigern gab es diesmal allerlei Fortbewegungsmittel für jedes Alter und jeden Zweck, darunter hauptsächlich Fahrräder in unterschiedlichen Zuständen. Einige Gartengeräte, Taschen, Schmuck und weitere Kleinigkeiten rundeten das Angebot ab.

Mehrere Versuche waren manchmal nötig

Die Versteigerung begann zunächst schleppend, doch nach und nach fielen die Hemmungen der Käufer: Ein Fahrrad nach dem anderen fand einen neuen Besitzer. Unter den Kaufinteressenten befand sich auch Wolfgang Kotzan, der, beraten durch einen Freund, ein Ersatzfahrrad für sich selbst suchte. Zusammen starteten die beiden mehrere Versuche, ein geeignetes Rad zu ersteigern. Ein Fahrrad der Marke Pegasus in gut erhaltenem Zustand fiel ihnen ins Auge. Bei dem Gebot von 34 Euro war allerdings die persönliche Grenze überschritten. Das Fahrrad ging für 40 Euro an einen anderen Bieter.

Geboten trieben die Preise in die Höhe

Die Gruppe um Wolfgang Kotzan versucht es noch einige weitere Male – ohne Erfolg. Erst kurz vor Ende der Versteigerung wurde noch ein Fahrrad vorgestellt, das ihr Interesse weckte. Erneut ging es ins Bietergefecht. Immer höher wanderten die Gebote zwischen ihnen und einem weiteren Interessenten hin und her. Schließlich konnte die Gruppe um Wolfgang Kotzan das Rad für 65 Euro ersteigern.

Applaus für die Käufer

Großes Interesse unter den Bietern weckte auch eine Tasche in Tarnfarben, die gefüllt war mit allerlei Wasch- und Pflegeutensilien. Schnell erreichte sie unter den Bietern ein Gebot von 30 Euro. Erstaunen und ein kleiner Applaus folgte der Abholung an der Kasse. Der teuerste Gegenstand ging für 80 Euro, der Günstigste für 1 Euro über den Tisch. Die letzten übrig geblieben Fahrräder wurden schließlich im Gesamtpaket für fünf Euro angeboten. Tapfer blieben die Fahrradkäufer auch im strömenden Regen standhaft und sicherten sie so die besten Schnäppchen.

Bettina Grete führte durch die Auktion

Als Auktionatorin leitete die Amtsleiterin des Peiner Bürgerbüros, Bettina Grete, die Versteigerung. Mit kecken und unterhaltsamen Sprüchen unterhielt sie die Bieter auch während des Regens und weckte immer wieder neues Kaufinteresse. Viele Käufer verließen mit mehr als nur einem Fahrrad das Gelände. Am Ende blickten alle Beteiligten, trotz des schlechten Wetters, auf eine erfolgreich verlaufene Auktion zurück.

Von Svenja Felka

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