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Stadt Peine Friedrich-Ebert-Platz: Neue Mehrfamilienhäuser sind zukunftsweisend
Stadt Peine Friedrich-Ebert-Platz: Neue Mehrfamilienhäuser sind zukunftsweisend
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19:25 11.12.2019
Der Ausschuss für Planung und öffentliche Sicherheit beim Ortstermin an der Ilseder Straße. Quelle: Kathrin Bolte
Peine

Rollatorraum, ein Trafo für das Laden von E-Autos, absolute Barrierefreiheit, WLAN, vernetzte Zimmer: Die neuen Wohnungen in der Ilseder Straße, gegenüber den Peiner Festsälen, haben einige sehr innovative Besonderheiten. Die lernte jetzt der Ausschuss für Planung und öffentliche Sicherheit bei einem Ortstermin kennen.

Ortstermin des Planungsausschusses: Die neuen Wohnungen am Friedrich-Ebert-Platz.

In der Tiefgarage gibt Architekt Ashgar Jalanesh ein paar innovative Details bekannt. Die Häuser sind miteinander verbunden und nutzen die Tiefgarage gemeinsam. 37 Stellplätze gibt es hier. Dazu pro Haus einen eigenen Fahrradraum und einen Rollatorraum. Architekt Jalanesh wird bei der Begehung nicht müde zu betonen, dass man mit Blick in die Zukunft gebaut habe.

Es gibt eine Trafostation, die es ermöglicht, dass jeder einzelne Stellplatz einmal für das Aufladen von E-Autos ausgestattet werden kann. Im Treppenhaus findet man auf jeder Etage Bewegungsmelder, sodass nur dort Licht angeht, wo es auch wirklich benötigt wird. Die Neubauten verfügen über eine Fußbodenheizung, was im Altbau aufgrund der Deckenbeschaffenheit nicht realisierbar war. Zusätzlich sind alle Zimmer einer Wohnung miteinander vernetzt.

Herausforderung: Alt- und Neubau miteinander verbinden

Bedingung der Stadt Peine sei es gewesen, den Alt- und den Neubau barrierefrei zu gestalten. Architekt Ashgar Jalanesh, der mit seiner Firma „Bauteam Management“ das Projekt geplant und gebaut hat, erklärt: „Um den Wünschen der Stadt Peine gerecht zu werden und den Alt- und Neubau barrierefrei miteinander zu verbinden, haben wir vor einer wirklich sehr großen Herausforderung gestanden.“ Das alte Gebäude – es stammt aus dem Jahre 1957 – habe rund 1,40 Meter höher gelegen als das neue. Um es ebenerdig zu gestalten, „haben wir vier Lkw-Ladungen voll Schutt, der zuvor per Hand ausgehoben wurden, abgetragen“, erklärt der Architekt dem Ausschuss. Damit habe das Haus praktisch ein komplett neues Fundament erhalten.

Nur noch wenige Wohnungen sind frei

Noch sind ein paar Arbeiten zu erledigen, aber das seien nur noch Restarbeiten, wie beispielsweise die Fußmatten vor die Türen legen oder Beschilderungen anbringen, berichtet Gabi Hartge, die für die Vermietung der neu entstandenen Wohnungen am Friedrich-Ebert-Platz zuständig ist.

„Nahezu alle Wohnungen sind inzwischen vermietet. Nur noch wenige sind frei. Besonders begehrt waren die Wohnungen in den oberen Geschossen, aber auch am Altbau war das Interesse groß“, erläutert Hartge. Die jetzt noch freien Wohnungen haben zwei bis vier Zimmer und sind zwischen 80 und 120 Quadratmeter groß. Sie sind barrierefrei und alle über einen Aufzug erreichbar. Außerdem ist die sanitäre Innenausstattung bereits installiert, und WLAN steht in allen Wohnungen zur Verfügung.

Ende Januar sollen die ersten Wohnungen bezugsfertig sein. Florian Hahn, Leiter Hochbau der Stadt Peine, erklärt bei der Besichtigung, dass hier „eine Mietpreisbindung vereinbart werden konnte, da auch öffentliche Mittel in den Bau geflossen sind.“ Interessenten können sich ab dem 8. Januar, mittwochs von 15 bis 17 Uhr von Gabi Hartge im Haus beraten lassen.

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Von Kathrin Bolte

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