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Stadt Peine Schausteller-Familie rettet sich aus brennendem Wohnwagen
Stadt Peine Schausteller-Familie rettet sich aus brennendem Wohnwagen
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20:00 05.07.2019
Thilo Janßen und sein Sohn Paul vor der Achterbahn „Crazy Mouse“ auf dem Freischießen-Festplatz. Quelle: Jan Tiemann
Peine

Dramatische Szenen am frühen Freitagmorgen auf dem Hagenmarkt vor dem Freischießen: In einem Wohnwagen der Schausteller-Familie Janßen aus Rastede (Kreis Ammerland) war ein Feuer ausgebrochen. Glücklicherweise konnte sich die Familie retten. Für Hund Karli kam aber jede Hilfe zu spät. Er starb bei dem Brand.

Ein Wohnwagen der Schausteller-Familie Janßen ist auf dem Hagenmarkt ausgebrannt. Glücklicherweise konnte sich die Eheleute und ihre vier Kinder unverletzt retten.

„Wir waren noch auf der Schaustellerversammlung“, sagt Thilo Janßen, Betreiber der Achterbahn „Crazy Mouse“. „Gegen 24 Uhr sind wir dann normal ins Bett gegangen.“ Das Glück der Familie: Der dreijährige Sohn Emil, der mit im Bett schlief, bewegte sich und weckte Mutter Stefanie. „Ich wollte auf die Uhr gucken, um zu sehen, wie spät es ist und bemerkte, dass alles verqualmt war“, erzählt die 33-Jährige.

Tür zuerst nicht aufbekommen

„In meiner Panik habe sich die Tür zuerst gar nicht aufbekommen, schildert der 32-Jährige Familienvater. Zusammen mit ihren Kindern Emil und dem drei Monate alten Thilo gelangten sie schließlich ins Freie. Thilo Janßen holte dann seine Söhne Paul (12) und Jacki (9) aus dem Wohnwagen gegenüber und zog diesen anschließend weg.

Auch wenn der Schreck allen am Vormittag noch in den Gliedern steckte, ist Thilo Janßen relativ gefasst. „Unser Fahrgeschäft steht, und schließlich muss es weiter gehen“, sagt er. Und seine Frau ergänzt: „Wir sind nur froh, dass wir unsere Kinder da heil herausbekommen haben. Die materiellen Dinge kann man ersetzen.“

Einsatz gegen 1.50 Uhr

Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei seien am frühen Freitagmorgen gegen 1.50 Uhr zu dem Wohnwagenbrand auf dem Hagenmarkt alarmiert worden, berichtet die Peiner Polizeisprecherin Stephanie Schmidt. Glücklicherweise habe sich die Familie unverletzt ins Freie retten können. Ein 19- Jähriger erlitt bei ersten Löschversuchen eine Rauchgasvergiftung und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Übergreifen des Feuers verhindert

„Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf andere Wohnwagen verhindert werden“, erklärt die Polizeisprecherin. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen. Nach PAZ-Informationen könnte ein technischer Defekt in der Küche das Feuer ausgelöst haben. Der geschätzte Schaden beträgt nach Angaben von Schmidt rund 300 000 Euro.

Von Jan Tiemann

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