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Stadt Peine Übergang von Krippe zu Kita gestaltet sich finanziell schwierig
Stadt Peine Übergang von Krippe zu Kita gestaltet sich finanziell schwierig
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17:45 22.01.2019
Vor finanzielle Herausforderungen stellen Kinder, die im Laufe des Kita-Jahres ihr drittes Lebensjahr vollenden, die Stadt Peine.
Vor finanzielle Herausforderungen stellen Kinder, die im Laufe des Kita-Jahres ihr drittes Lebensjahr vollenden, die Stadt Peine. Quelle: dpa
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Mit Hochdruck arbeite das städtische Amt für Bildung und Kultur daran, Antworten auf Fragen zu finden, die mit der landesweiten Beitragsfreiheit für Kindergärten einhergehen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Die Herausforderung: die Zuweisung von Kindergartenplätzen für Kinder, die im Laufe des Kita-Jahres ihr drittes Lebensjahr vollenden.

Stand kein Regelplatz in der Kita zur Verfügung, erfolgte die Betreuung übergangslos in der jeweiligen Krippe. Eltern zahlten weiterhin den Krippenbeitrag. Dies entfällt nun, so dass der Rat 2018 das Aufnahmeverfahren änderte. Betreffenden Kindern wird nun ein Platz in einem städtischen Kindergarten zugewiesen. Eltern seien wenig begeistert.

„Wir haben zwei Möglichkeiten“, sagt Amtsleiter Henrik Kühn, „entweder stellen wir die Versorgungsquote und Gebührenkalkulation oder die Eltern- und Kinderinteressen in den Fokus. Wenn wir ausscheidende Kinder stadtweit auf Regelgruppen verteilen können, können freiwerdende Krippenplätze unmittelbar vergeben werden.“ Das würde Eltern gerecht werden, die auf einen Krippenplatz warten. So werde derzeit verfahren.

„Andererseits möchten Eltern ihr Kind ungern aus der vertrauten Umgebung reißen, um es kurze Zeit später dort wieder einzugliedern. Bleiben die Kinder weiterhin kostenfrei in der Krippe, hätten Eltern auf der Krippenliste das Nachsehen, da Plätze blockiert würden. Zudem würde der Haushalt aufgrund der vermeidbaren Gebührenverluste belastet“, gibt Kühn zu bedenken.

Weiter heißt es, dass eine Änderung der Praxis mit einer Anpassung der politischen Beschlusslage einhergehen würde. Im Rathaus arbeite man intensiv an einer Lösung, mit deren Ergebnis bis zum Monatsende zu rechnen sei.

Von Kathrin Bolte

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