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Stadt Peine Sturmtief „Sabine“: Bahnverkehr eingestellt, Bäume umgestürzt
Stadt Peine Sturmtief „Sabine“: Bahnverkehr eingestellt, Bäume umgestürzt
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12:38 10.02.2020
Einsatzstelle: Eine 14 Meter hohe Tanne stürzte auf die Duttenstedter Straße. Quelle: Michael Lieb
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Peine

Im Peiner Stadtgebiet gibt es am Abend nun doch einige Einsätze: Gegen 18.45 Uhr stürzte eine rund 14 Meter Hohe Tanne vom Friedhofsgelände auf die Duttenstedter Straße. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Kernstadtfeuerwehr zersägte den Baum und wurde prompt für den nächsten Einsatz alarmiert: Brandalarm im Seniorenheim am Fuhsering. Es handelte sich allerdings offenbar um einen Fehlalarm.

Peine, Stand 20 Uhr:

Zwischen Vechelde und Wahle ist am Abend ein Baum auf einen Fußweg gestürzt. Verletzt wurde niemand. Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehr schafften das Hindernis beiseite. Immer wieder gibt es aktuell kräftige Sturmböen, größere Einsätze blieben jedoch bislang aus.

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Bildergalerie: „Sabine“ zieht über Niedersachsen

Es kam nicht so schlimm, wie befürchtet – große Schäden durch das Orkantief „Sabine“ blieben aus. Dennoch mussten Auto- und Bahnfahrer am Sonntag und Montag Geduld mitbringen.

Peine, Stand 17.30 Uhr:

Die Bahn hat den Fernverkehr in weiten Teilen Norddeutschlands inzwischen eingestellt – die Westfalenbahn zwischen Braunschweig und Hannover fährt nach derzeitigem Stand noch. Das Sturmtief „Sabine“ wirbelt aber nicht nur den Fahrplan durcheinander, kräftige Sturmböen machen sich mittlerweile auch im Peiner Land bemerkbar. Größere Schäden wurden bislang noch nicht gemeldet. Bäume biegen sich, auf vielen Straße liegen herunter gefallene Äste.

Die Westfalenbahn, die im Nahverkehr über Peine fährt, meldet: „Aufgrund des Sturmtiefs Sabine kommt es im Laufe des heutigen Sonntags sowie in der Nacht zu Montag zu Fahrplanabweichungen und Störungen im Betriebsablauf. Alle Auswirkungen gibt es auf der Internetseite der Westfalenbahn.

Abgebrochen werden musste am Nachmittag das Testspiel SV LengedeSV Bavenstedt (Fußball-Landesliga). Beim Spielstand von 3:1 pfiff der Schiedsrichter die Partie ab, da sie nur noch Glückssache war. Bälle blieben bei Freistößen nicht liegen und wurden einfach weggepustet.

Peine, Stand 15.45 Uhr:

Mittlerweile sind es starke Windböen, die durch das Peiner Land wehen. Doch zwischendurch nimmt die Intensität immer wieder ab. Laut Polizei und Feuerwehr gab es auch bislang noch keine durch den Sturm bedingten Einsätze.

Peine, Stand 14 Uhr:

Die Vorboten machen sich allmählich bemerkbar: Im Peiner Land bläst mittlerweile vielerorts starker Wind, es ist bewölkt. Sturmbedingte Einsätze hat es bislang noch nicht gegeben. Ab 16 Uhr werden schwerere Sturmböen erwartet. Der Bahnverkehr zwischen Braunschweig und Hannover läuft noch planmäßig, doch Anzeigen warnen bereits vor drohenden Ausfällen.

Was ist bislang passiert?

Peine, Stand 11.32 Uhr:

Es ist wohl die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm: Derzeit ist es windig, doch ab Nachmittag soll das Sturmtief „Sabine“ mit voller Wucht auch über das Peiner Land ziehen. Begleitet von Regenschauern könnte es laut Wettervorhersage bereits ab Mittag vereinzelte Böen geben, ab Nachmittag wird ein schwerer Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern erwartet, der nach derzeitigem Stand bis Dienstag andauert. Die örtlichen Einsatzkräfte rechnen ab 16 Uhr mit Sturmböen im „roten Bereich“.

Sechs zusätzliche Kräfte zur Koordination

In der für Peine zuständigen Rettungsleitstelle in Braunschweig werden sechs zusätzliche Kräfte zur Koordination eingesetzt, erklärte Lagedienstführer Jens Schur auf Anfrage der PAZ. Die Wetterentwicklung werde akribisch beobachtet. „Ich bin gespannt, was auf uns zukommt“, sagt Schur.

Zusätzliche Einsatzleitstelle an der FTZ?

Peines Kreisbrandmeister Rüdiger Ernst hofft, „dass es nicht so schlimm wird“, dennoch sei man auf alles vorbereitet, sowohl im Stadtgebiet als auch in den Gemeinden. Sollte sich die Lage zuspitzen, soll der Einsatzleitwagen 2 auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Peine stationiert werden. Von dort aus könnten dann mögliche Einsätze im Kreisgebiet sortiert und koordiniert werden.

Dieser Text wird aktualisiert.

Von der Redaktion / Michael Lieb