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Stadt Peine Stederdorfer Kameraden stellen dramatischen Unfall nach
Stadt Peine Stederdorfer Kameraden stellen dramatischen Unfall nach
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00:20 26.06.2019
Gestelltes Einsatzszenario in Stederdorf: Ein Auto ist unter einen Auflieger geraten, Verletzte müssen befreit werden.
Gestelltes Einsatzszenario in Stederdorf: Ein Auto ist unter einen Auflieger geraten, Verletzte müssen befreit werden. Quelle: Feuerwehr Stederdorf
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Stederdorf

Um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein, sind regelmäßige Ausbildungsdienste für Feuerwehren wichtig. In den vergangenen Tagen stand ein gemeinsamer Übungsdienst mit weiteren Rettungskräften auf dem Dienstplan.

Zusammenarbeit mit weiteren Rettungssituationen

Nachdem vorher Grundlagen der Technischen Hilfeleistung erlernt und vertieft wurden, konnten die Kameraden dieses Wissen am Mittwoch anwenden. Es fand eine gemeinsame Übung mit der Freiwilligen Feuerwehr Edemissen, dem DRK-Kreisverband, dem ASB Peine und dem Rettungsdienst Daetz aus Edemissen statt.

Geprobt haben die Kameraden das richtige Verhalten nach Auto-Unfällen. „Ziel dabei war es unter anderem, neben dem Erlernen von technischen Handgriffen Verständnis für die Arbeit der anderen Rettungsorganisationen zu entwickeln“, erläutert Markus Meyne von der Feuerwehr Stederdorf. Oftmals hätten Auszubildende im medizinischen Rettungsdienst wenig Kontakte zu Feuerwehren. Diese gemeinsamen Übungen seien daher sehr hilfreich, übergreifende Erfahrungen zu sammeln.

Auffahrunfall auf der Autobahn

Als Einsatzszenario wurde schließlich ein Auffahrunfall mit eingeklemmten Personen nachgestellt. Dazu hatte die Firma Stautmeister eine Zugmaschine mit Container zur Verfügung gestellt. Auf einer zweispurigen Straße am Ortsausgang galt es, aus dem unter dem Auflieger eines Lkw festgekeilten Auto drei Personen zu befreien und zu versorgen. Gut geschminkte Verletzungen mit mehreren Krankheitsbildern halfen, die Situation realitätsnah darzustellen.

Denkbares Einsatzszenario: Ein Auto ist auf einen LKW aufgefahren, Rettungskräfte müssen zusammenarbeiten.

„Für beide Seiten, Feuerwehr und Rettungsdienste, war die Kommunikation die große Herausforderung. Es galt zu erkunden, zu kommunizieren und dann den Schwerstverletzten schnellstmöglich zu befreien“, fasst Meyne zusammen und lobt die gute Zusammenarbeit.

Von Antje Ehlers